SARB eröffnet Museum: Ramaphosa betont Transparenz
Präsident Cyril Ramaphosa hat das Museum der South African Reserve Bank (SARB) in Pretoria offiziell eröffnet. Das Museum soll die Arbeit der Zentralbank der Öffentlichkeit zugänglich machen und das Verständnis für ihre Rolle in der Wirtschaft fördern.
Transparenz und historische Wurzeln
Das neue Museum der South African Reserve Bank (SARB) in Pretoria wurde von Präsident Cyril Ramaphosa offiziell eingeweiht.
Es unterstreicht das Engagement der SARB für Transparenz und Rechenschaftspflicht, indem es ihre Arbeit der Öffentlichkeit zugänglich macht und das Verständnis für die Rolle der Zentralbank in der Wirtschaft vertieft.
Ein spezielles Schulprogramm soll die Finanz- und Wirtschaftskompetenz im Land fördern, ergänzt durch die etablierte „Monetary Policy Committee (MPC) Schools Challenge“.
Das Museum beleuchtet die wirtschaftliche Entwicklung Südafrikas, von frühen Tauschformen über die Gründung der Zentralbank im Jahr 1921 bis zu ihrer heutigen Funktion in einem demokratischen Südafrika.
Es beherbergt archäologische Funde, die 75.000 Jahre zurückreichen, eine numismatische Sammlung aus über 300 Jahren sowie Südafrikas erste Prägemaschine von 1891.
Kunst, Münzen und Bildung
Das SARB Museum präsentiert zudem zwei Kunstgalerien mit über 1.200 Werken, die erstmals in wechselnden Ausstellungen öffentlich zugänglich sind.
Permanente Installationen von Künstlern wie Esther Mahlangu, Helen Sebidi und Mary Sibande sind ebenfalls zu sehen.
Die Eröffnung fällt mit dem Jugendmonat zusammen, der durch die Ausgabe einer neuen R2-Umlaufmünze zum 50. Jahrestag des Jugendaufstands von 1976 markiert wird.
Diese Münze ist Teil einer 2026 erscheinenden Gedenkmünzenserie zum Thema Bildung.
Im August folgt eine R2-Münze zum 125. Jubiläum von Charlotte Maxeke.
Eine weitere R2-Münze ehrt den 30. Jahrestag der Verfassung und das Recht auf Bildung.
Eine R5-Münze wird die Themen dieser drei R2-Münzen vereinen.