Banken-Wettbewerb: SRB fordert mehr Integration
Die Einheitliche Abwicklungsbehörde (SRB) hat ihre Stellungnahme zur Konsultation der EU-Kommission über die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Bankensektors eingereicht. Die SRB fordert darin mehr Integration und Effizienz, um die Finanzstabilität zu stärken.
Fragmentierung bremst Bankenunion
Die SRB betont, dass die Bankenunion in den letzten zehn Jahren die Widerstandsfähigkeit europäischer Banken und des Finanzsystems gestärkt hat.
Dennoch sei sie unvollständig, und die anhaltende Fragmentierung belaste weiterhin die Integration und Effizienz.
Die Konsultation der EU-Kommission biete eine zeitgemäße Gelegenheit, zu reflektieren, wie der EU-Rahmen sowohl Finanzstabilität als auch Wettbewerbsfähigkeit unterstützen kann.
Die SRB konzentriert sich in ihrer Antwort auf Bereiche innerhalb ihres Mandats, in denen weitere Fortschritte sowohl die Resilienz als auch die Integration fördern können.
Vier Punkte für mehr Stabilität
Die SRB schlägt konkrete Maßnahmen vor: Dazu gehören die Weiterentwicklung eines integrierten europäischen Einlagensicherungssystems und die Stärkung des Rahmens für Liquidität in der Abwicklung.
Zudem soll die grenzüberschreitende Zuweisung von Kapital und Liquidität innerhalb von Bankengruppen verbessert werden, unterstützt durch Abwicklungssicherheiten.
Schließlich plädiert die SRB für eine gezielte Vereinfachung, einschließlich größerer Kohärenz zwischen den Rahmenwerken und optimierter MREL-Prozesse, ohne die Widerstandsfähigkeit zu beeinträchtigen.
Die SRB signalisiert ihre Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und den Stakeholdern.