SSM Paper

EZB-Aufsicht: Resilienz und Risikomanagement im Fokus

Die EZB-Bankenaufsicht hat ihre Aufsichtsprioritäten für 2026-28 veröffentlicht, die ihre mittelfristige Strategie widerspiegeln. Trotz robuster Fundamentaldaten des europäischen Bankensystems wird ein Umfeld erhöhter Unsicherheit durch geopolitische Spannungen, Handelskonflikte, Klima- und Technologierisiken erwartet.

Strategischer Fahrplan der EZB-Bankenaufsicht

Dieses Dokument skizziert die mittelfristige Aufsichtsstrategie der EZB für die kommenden drei Jahre und bietet Banken Transparenz und Vorhersehbarkeit.

Es leitet die Ressourcenallokation der Gemeinsamen Aufsichtsteams (JSTs) und nationalen Aufsichtsbehörden und reagiert auf die sich entwickelnde Risikolandschaft, insbesondere auf geopolitische Spannungen und Handelskonflikte.

Die Prioritäten sind entscheidend für die Gestaltung zukünftiger Aufsichtsaktivitäten, thematischer Überprüfungen und Stresstests, um die Widerstandsfähigkeit des europäischen Bankensektors zu stärken.

Klare Richtschnur für Banken und Aufsicht

Die Veröffentlichung der Aufsichtsprioritäten ist eine zentrale strategische Ankündigung der EZB-Bankenaufsicht.

Sie legt den Fokus für die nächsten drei Jahre fest und beeinflusst direkt die Geschäftsstrategien und Risikomanagementpraktiken der beaufsichtigten Banken.

Die detaillierte Nennung von Schwerpunkten wie geopolitischen Risiken, operationeller Resilienz, Kreditstandards und dem thematischen Stresstest 2026 bietet klare Forward Guidance und ist somit hochrelevant und signalstark.

Quelle: Supervisory priorities 2026-28

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