FIRA-Sozialbond fördert Frauen im Agrarsektor
Banxico-Gouverneurin Victoria Rodríguez Ceja würdigt die fünfte Emission des FIRA-Sozialbonds für Geschlechtergerechtigkeit. Das Instrument fördert die finanzielle und berufliche Inklusion von Frauen im ländlichen Sektor.
Fünfte Emission gegen Ungleichheit
Die fünfte Emission des Gender-Sozialbonds von FIRA ist ein bedeutender Schritt zur Förderung der finanziellen Inklusion von Frauen.
Seit über siebzig Jahren unterstützt FIRA den ländlichen Sektor mit Krediten, Garantien, Schulungen und technischer Hilfe.
Mit einem Portfolio von 179 Milliarden Pesos und einem Kapital von 125 Milliarden Pesos erreicht FIRA über ein breites Intermediären-Netzwerk landesweit.
Im Jahr 2025 erhielten über 1,796 Millionen Menschen Zugang zu Krediten oder Garantien.
Der Bond zielt darauf ab, die finanzielle und berufliche Inklusion von Frauen im ländlichen Raum zu stärken und Ungleichheiten zu bekämpfen, die dort besonders ausgeprägt sind.
Tiefe Gräben in der Inklusion
Trotz Fortschritten bestehen erhebliche Ungleichheiten bei der finanziellen Inklusion.
Laut der jüngsten Nationalen Umfrage zur Finanziellen Inklusion (ENIF) verfügen 73 Prozent der Frauen über mindestens ein Finanzprodukt, verglichen mit 81 Prozent der Männer – eine Differenz von 8 Prozentpunkten.
Diese Lücke ist eng mit der Position im Arbeitsmarkt verbunden, wo Frauen strukturelle Nachteile haben.
Die nationale Erwerbsbeteiligungsquote liegt bei Frauen bei 45 Prozent, bei Männern bei 74 Prozent.
Im ländlichen Raum verstärkt sich diese Kluft: 35 Prozent der Frauen stehen 77 Prozent der Männer gegenüber.
Mangelnde Finanzbildung, fehlende Garantien und unbezahlte Hausarbeit behindern Frauen im Agrarsektor.
Mehr als nur ein Bond
Der Gender-Bond geht über ein reines Finanzinstrument hinaus, indem er explizit 'neue Kreditnehmerinnen' fordert und so Marktverzerrungen entgegenwirkt.
Frauen erweisen sich als zuverlässige Schuldnerinnen und investieren höhere Einkommen in die Entwicklung ihrer Familien, insbesondere in Bildung und Gesundheit.
Diese Initiative ist daher entscheidend für ein ausgewogeneres Wachstum im ländlichen Raum und eine nachhaltige Reduzierung der Geschlechterungleichheit.