Treuhandgeschäfte sollen risikogerechte Regeln erhalten
Die Bank von Mexiko stellt neue Regeln für Treuhandgeschäfte zur öffentlichen Konsultation. Stellungnahmen sind bis zum 15. Dezember 2026 um 18 Uhr Ortszeit Mexiko-Stadt ausschließlich über das Konsultationsportal möglich.
Risiko bestimmt die Anforderungen
Die Bank von Mexiko (Banxico) will die Vorschriften für Treuhandgeschäfte aktualisieren und nach Bedeutung und Risikogehalt der Tätigkeit differenzieren.
Der Entwurf betrifft Kreditinstitute, Wertpapierhäuser, Versicherungsunternehmen, Bürgschaftsinstitute, Verwaltungsgesellschaften von Investmentfonds sowie Finanzgesellschaften mit mehreren Geschäftszwecken.
Anlass sind das Wachstum und die zunehmende Komplexität dieser Geschäfte.
Der neue Rahmen soll eine angemessene Risikosteuerung und interne Kontrolle zum Schutz der Treuhandvermögen fördern.
Damit verfolgt Banxico das Ziel, die gesunde Entwicklung des Finanzsystems zu fördern und die Interessen der Öffentlichkeit zu schützen.
Mehr Kontrolle über Vermögensverwalter
Banxico will die Anforderungen an interne Kontrollen, Risikomanagement und operative Kapazitäten bei der Verwaltung von Treuhandvermögen stärken.
Hinzu kommen strengere Pflichten zur Verwaltung und zum Schutz dieser Vermögen.
Der Entwurf regelt die Beauftragung und Überwachung von Verwaltern und übergeordneten Verwaltern.
Weitere Maßnahmen betreffen Transparenz und die Abgrenzung der Treuhänderverantwortung.
Entwurf und Konsultationsplan stehen im Internetportal bereit; die Frist endet um 18 Uhr Mexiko-Stadt-Zeit (GMT-6).
Entwurf statt geltender Pflicht
Banxico legt einen Regelungsentwurf vor, keine bereits geltenden Anforderungen.
Im Mittelpunkt stehen der Schutz der Treuhandvermögen und die Verantwortung ihrer Verwalter.
Die Konsultation gibt der Öffentlichkeit Gelegenheit, zu den geplanten Vorgaben Stellung zu nehmen.