Rodríguez fordert mehr Frauen in Forschung und Führung
BANXICO Rede

Rodríguez fordert mehr Frauen in Forschung und Führung

Victoria Rodríguez Ceja, Gouverneurin der Banco de México, fordert mehr Frauen in der ökonomischen Forschung und in Führungspositionen. Beim vierten Workshop für Frauen im Zentralbankwesen in Mexiko-Stadt betont sie den Nutzen vielfältiger Perspektiven.

Von Liquidität bis privater Kredit

Das zweitägige Programm behandelt am ersten Tag das Zusammenspiel von Geldpolitik, Zentralbankbilanzen und Liquiditätsbedingungen sowie Vermögensungleichheit und Unterschiede zwischen Haushalten.

Hinzu kommen Verhandlungsmacht, Arbeitsmarktanspannung und die Verteilungswirkungen von Marktmacht am Arbeitsmarkt.

Am zweiten Tag stehen Friktionen auf Güter- und Kreditmärkten sowie der Strukturwandel der Finanzintermediation im Mittelpunkt.

Die Beiträge behandeln Lieferrisiken, Unterschiede zwischen Unternehmen und deren Kreditzinsen sowie Informations- und Suchfriktionen am Kreditmarkt.

Weitere Themen sind das Verhältnis von Banken zu privaten Kreditgebern und der Einfluss des Einlagenwettbewerbs auf das Bankverhalten in finanziellen Stressphasen.

For­schungs­kar­rie­ren brauchen Zugang und Austausch

Banco de México, Federal Reserve Bank of Dallas, Norges Bank und Banca d’Italia veranstalten den vierten Workshop gemeinsam.

Rodríguez eröffnet ihn am 6. November 2026 in Mexiko-Stadt.

Er bringt junge Forscherinnen mit der Zentralbankarbeit in Kontakt und ermöglicht Präsentationen, Diskussionen und Kontakte zwischen Wissenschaft und Zentralbanken.

Trotz Fortschritten bei der Beteiligung von Frauen an Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzwesen sieht Rodríguez weiterhin Lücken, besonders in Forschung und Führung.

Der Workshop soll Karrieren und berufliche Netzwerke stärken.

Vielfalt als Anspruch an Forschung

Rodríguez verbindet die Förderung junger Talente mit engeren Beziehungen zur Wissenschaft.

In Zeiten von Unsicherheit und stetigem Wandel setzt sie auf rigorose Forschung, offene Debatten und neue Ideen.

Vielfältige Perspektiven verbessern aus ihrer Sicht die Qualität der Zentralbankarbeit.

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