Mexikos Zahlungssystem SPEI wickelt 591,8 Billionen Pesos ab
BANXICO Studie

Mexikos Zahlungssystem SPEI wickelt 591,8 Billionen Pesos ab

Das mexikanische Zahlungssystem SPEI verzeichnete 2025 insgesamt 7.308,1 Millionen Überweisungen im Gesamtwert von 591,8 Billionen Pesos. Zugleich stieg das Volumen bei Kartenzahlungen um 22,6 Prozent auf 12.118,9 Millionen Transaktionen im Wert von 6,9 Billionen Pesos.

Nichtbanken treiben das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men

Das mexikanische Interbankensystem SPEI erreichte 2025 ein Volumen von 591,8 Billionen Pesos, was dem 16,8-Fachen des Bruttoinlandsprodukts entspricht.

Bei den Endnutzern summierten sich 7.302,4 Millionen Transaktionen auf 232 Billionen Pesos, wobei 94,6 Prozent der Zahlungen unter 1.500 Rechnungseinheiten (UDIs) lagen.

Einen wesentlichen Wachstumstreiber bildeten Nichtbanken-Finanzinstitute (IFNB), deren Marktanteil um sechs Prozentpunkte auf 19,8 Prozent kletterte.

Sechs dieser Institute wickelten 93,0 Prozent des IFNB-Volumens ab.

Insgesamt stellten Nichtbanken 41 der 94 direkten SPEI-Teilnehmer.

Die Systemverfügbarkeit betrug 99,992 Prozent in Instanz A und 99,990 Prozent in Instanz B, während das Dollarnetzwerk SPID 5,1 Millionen Operationen über 495,2 Milliarden Dollar mit 100 Prozent Verfügbarkeit abwickelte.

Regulierungsschub für Karten und Wertpapiere

Im Kartensektor legten Transaktionen um 22,6 Prozent auf 12.118,9 Millionen zu, wobei Kontaktloszahlungen um 213 Prozent auf 1.817,5 Millionen Operationen expandierten.

Um Gebühren zu senken und Interoperabilität zu erzwingen, gaben Zentralbank und CNBV neue Regeln für Kartennetze in die Konsultation.

Die Wertpapier-Gegenpartei CCV nahm im November das zentrale Clearing für Staatsanleihen mit sechs Liquidatoren auf, während Indeval 1.353,1 Billionen Pesos an Lieferungen gegen Zahlung abwickelte.

Zudem verhängte die Notenbank 338 Sanktionen gegen 81 regulierte Finanzinstitute.

Effizienzgewinn mit neuen Klumpenrisiken

Der Vormarsch digitaler Nichtbanken bricht alte Bankstrukturen auf und stärkt die Inklusion.

Allerdings konzentriert sich das Wachstum auf wenige Fintechs, was neue operative Klumpenrisiken im SPEI-Netzwerk erzeugt.

Banxicos Reformen für Interoperabilität sind überfällig, müssen ihre Belastbarkeit bei Marktstress aber erst beweisen.

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