Kinderbuch zur Buchmesse vermittelt Grundlagen des Bezahlens
Die Deutsche Bundesbank stellt auf der Frankfurter Buchmesse vom 7. bis 11. Oktober ihr Kinderbuch „Geli Geldgespenst – Einkauf in der Krümelstube“ vor. Die Publikation soll Grundschulkindern das Bezahlen mit Bargeld und digitalen Zahlungsmitteln näherbringen.
Abenteuer in der Krümelstube
Das 45-seitige, gebundene Werk umfasst 14 Kapitel und entstand in Kooperation mit dem Carlsen Verlag aus Hamburg.
Inhaltlich führt die Geschichte um Geli Geldgespenst, Koboldfrau Buba, Troll Fred und Wichtel Edi junge Leser durch den Alltag des Bezahlens.
Dabei thematisiert das Buch Fragen nach der Herkunft des Geldes, der Funktion des Euro sowie den Unterschieden zwischen Bargeld, Kartenzahlung und dem Bezahlen per Smartphone.
„Mit unserem neuen Kinderbuch fängt die Finanzbildung bei den Jüngsten an“, betonte Bundesbank-Vorstandsmitglied Lutz Lienenkämper.
Während der Frankfurter Buchmesse begleiten Autorin Laura Ferfort und Illustratorin Sophia Stephani die Präsentation mit Lesungen und Live-Zeichnungen.
Vom Messestand in die Bibliotheken
Flankiert wird die Veröffentlichung durch digitale Zusatzangebote wie Mal- und Rätselblätter sowie ein interaktives Quiz.
Neben dem kostenfreien Online-Zugriff ist der Titel bundesweit in öffentlichen Bibliotheken ausleihbar.
Zudem verteilt die Bundesbank das Buch bis Herbst 2027 auf Messeauftritten und Tagen der offenen Tür.
Die Initiative ist Teil eines erweiterten Bildungsangebots, mit dem die Notenbank Wissen über Geldpolitik, Notenbankaufgaben und den digitalen Euro vermittelt.
Früh übt sich der Umgang mit Geld
Die Notenbank setzt bei der ökonomischen Bildung früh an und schließt eine spürbare Lücke im Lehrplan.
Statt trockener Theorie vermitteln kindgerechte Figuren modernes Bezahlwissen im vertrauten Buchformat.
Der tatsächliche Nutzen entscheidet sich jedoch daran, wie stark Schulen und Familien das Angebot im Alltag annehmen.