Nagel stellt Kinderbuch zur finanziellen Bildung vor
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Nagel stellt Kinderbuch zur finanziellen Bildung vor

Die Bundesbank hat am Weltkindertag im Geldmuseum das Kinderbuch „Geli Geldgespenst – Einkauf in der Krümelstube“ vorgestellt. Präsident Joachim Nagel hob vor rund 600 Gästen den Stellenwert finanzieller Allgemeinbildung bereits im Grundschulalter für das Verständnis von Geldpolitik hervor.

Geli Geldgespenst auf Einkaufstour

Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat im Geldmuseum das neue Kinderbuch der Notenbank vorgestellt.

Vor rund 600 Gästen präsentierten Autorin Laura Ferfort und Illustratorin Sophia Stephani das Werk „Geli Geldgespenst – Einkauf in der Krümelstube“.

Die Publikation richtet sich an Kinder im Grundschulalter und vermittelt anhand von Wimmelbildern, Rätseln sowie Quizfragen die Grundlagen des Bezahlens.

„Wenn jemand etwas von Geld und Finanzen versteht, dann wird auch die Geldpolitik besser verstanden“, sagte Nagel.

Neben Fragen zu Sicherheitsmerkmalen von Banknoten hob der Notenbankchef die Krisenfestigkeit von Bargeld bei Stromausfällen hervor.

Bundesweite Präsenz in 6.500 Bibliotheken

Die Bundesbank setzt bei der Verbreitung auf eine bundesweite Reichweite und stellt das Buch kostenfrei zur Verfügung.

Über 6.500 öffentliche Bibliotheken in ganz Deutschland wurden mit Exemplaren für den Verleih ausgestattet.

Ergänzend ist die Geschichte um Geli Geldgespenst digital auf der Website der Notenbank abrufbar, inklusive interaktiver Malvorlagen und Lernquizze.

Zudem wird das Buch auf Notenbank-Veranstaltungen direkt an Familien verteilt.

Früh übt sich das Vertrauen

Finanzielle Bildung ist hierzulande seit Jahren ein vernachlässigtes Stiefkind.

Dass die Bundesbank mit breiter Bibliothekspräsenz gegensteuert, stärkt langfristig das Verständnis für stabiles Geld.

Ein Kinderbuch behebt keine Lehrplanlücken, setzt aber einen dringend nötigen Impuls.

Quelle: Bundesbank stellt neues Kinderbuch vor

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