Konferenz verknüpft Wachstum, Produktivität und Inflation
Am 26. Oktober 2026 kündigt die Zentralbank Argentiniens (BCRA) ihre Geld- und Bankenkonferenz für den 16. und 17. November im Palacio Libertad an. Wirtschaftsnobelpreisträger Philippe Aghion spricht virtuell; Staatspräsident Javier Milei hält die Schlussrede.
Von Stabilisierung zu langfristigem Wachstum
Die BCRA stellt Wachstum, Produktivität und Inflation in den Mittelpunkt.
Nach ihrer Darstellung eröffnet der Abbau makroökonomischer Ungleichgewichte Raum für langfristige Entwicklungsfragen.
Präsident Santiago Bausili begrüßt die Gäste, Vizepräsident Vladimir Werning zieht die Schlussfolgerungen.
Wirtschaftsminister Luis Caputo und Staatssekretär José Luis Daza diskutieren mit Griechenlands Zentralbankgouverneur Yannis Stournaras über Lehren aus dessen Staatsschuldenkrise.
Aghion, Nobelpreisträger 2025 und Professor am Collège de France, behandelt Innovation, Markteintrittsbarrieren und Wachstumsdynamik.
Iván Werning vom MIT und Fernando Álvarez von der Universität Chicago ergänzen das akademische Programm.
Ländererfahrungen treffen auf neue Technologien
Weitere Themen sind Argentiniens Modernisierung, Übergänge in Griechenland und Australien sowie langfristige Politik in Chile und Norwegen.
Hinzu kommen Gleichgewichtsstabilität, Wechselkursregime, Erwartungen, Tokenisierung und künstliche Intelligenz.
Es sprechen Alberto Musalem, Alberto Naudon, Ian Macfarlane, Knut Langholm, Martín Tobal, Marcello Estevão, Aldo Lema, Fernando Navajas, Ariel Coremberg, Daniel Lema, Fernando Marengo, Daniel Lerner und Conrado Tenaglia.
Vertreten sind Zentralbanken, Hochschulen sowie Wirtschafts- und Finanzfachleute.
Freier Eintritt, begrenzte Plätze
Die Ankündigung stellt Forschung und wirtschaftspolitischen Erfahrungsaustausch in den Vordergrund.
Der Eintritt im Palacio Libertad, Sarmiento 151 in Buenos Aires, ist kostenlos, die Kapazität jedoch begrenzt.
Eine vorherige Anmeldung über die Konferenzrubrik der BCRA-Webseite ist erforderlich; dort steht auch das Programm.