Forschungskonferenz rückt Dollar und Stablecoins in den Fokus
Dollar-Dominanz, digitale Vermögenswerte und monetäre Souveränität stehen am 30. November und 1. Dezember 2026 im Mittelpunkt der neunten jährlichen Forschungskonferenz der Banco de España in Madrid.
Vom Dollar zu digitalen Währungen
Gouverneur José Luis Escrivà eröffnet die Konferenz am 30. November von 13:45 bis 14:00 Uhr im Saal Hemiciclo II.
Der erste Themenblock behandelt die Bestimmung der dominierenden internationalen Währung.
Georgios Georgiadis, Gernot Müller und Ben Schumann befassen sich mit dem Dollar und globalen Gleichbewegungen; Jonathan Payne und Balint Szoke mit der Fragilität staatlicher Finanzierungsvorteile.
Danach stehen Stablecoin-Ströme und ihre Übertragung auf Devisenmärkte sowie die Liquiditätsversorgung durch Stablecoins und digitale Zentralbankwährungen auf dem Programm.
Giancarlo Corsetti hält von 18:30 bis 19:30 Uhr den Hauptvortrag über US-Risiken und den besonderen Nutzen von US-Staatsanleihen.
Geldübertragung trifft auf Kapitalmobilität
Am 1. Dezember beginnt das Programm um 9:00 Uhr mit Stablecoins und geldpolitischer Transmission, vorgestellt von Carlo Altavilla und fünf Mitautoren.
Markus Brunnermeier und Sebastian Merkel behandeln das internationale Währungssystem und sichere Vermögenswerte.
Ab 11:20 Uhr folgen Chenzi Xu und Sarah Quincy mit Kapitalmobilität und langfristigem Wachstum.
Giovanni Bonfanti und Juri Marcucci widmen sich ab 12:20 Uhr der Rolle der Investoren für einen europäischen sicheren Vermögenswert.
Die Konferenz endet um 13:30 Uhr.
Forschungsfragen statt geldpolitischer Beschlüsse
Das Programm verbindet die Rolle internationaler Währungen mit digitalen Vermögenswerten und integrierten Kapitalmärkten.
Es kündigt Vorträge und Diskussionen an, keine Forschungsergebnisse.
Geldpolitische Beschlüsse oder Empfehlungen enthält die Ankündigung nicht.