57 Prozent zahlen im Geschäft hauptsächlich mit Bargeld
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57 Prozent zahlen im Geschäft hauptsächlich mit Bargeld

Bargeld bleibt 2026 für 57 Prozent der Bevölkerung Spaniens das wichtigste Zahlungsmittel im Geschäft, meldet die Bank von Spanien am 26. Oktober 2026. Eine bargeldlose Gesellschaft lehnen 92 Prozent ab, vier Prozentpunkte mehr als 2025.

Mobilgeräte gewinnen, Karten verlieren

Die fünfte Bargeldstudie beruht auf 5.038 Bürgerinterviews und 1.619 Befragungen kleiner Geschäfte und Gastronomiebetriebe.

Gegenüber 2025 bleibt der Bargeldanteil stabil; Mobilgeräte steigen von 15 auf 18 Prozent, physische Karten fallen von 27 auf 25 Prozent.

Unter Privatpersonen führen Bargeld mit 58 und Bizum mit 36 Prozent.

Mobilgeräte bevorzugen 48 Prozent der 18- bis 24-Jährigen, aber nur 2 Prozent der über 65-Jährigen; Karten erreichen je Altersgruppe 19 bis 31 Prozent.

Bargeld wird nahezu überall akzeptiert, Karten in 91 und Mobilgeräte in 87 Prozent der Betriebe.

Elektronische Zahlungen dominieren bei 61 Prozent der Betriebe, fünf Prozentpunkte mehr als zuvor; der Anteil mit überwiegenden Bargeldumsätzen sinkt von 39 auf 31 Prozent.

Ohne Bankfiliale längere Wege

Geldautomaten nutzen 80 Prozent regelmäßig.

77 Prozent erreichen einen in weniger als zehn Minuten, 75 Prozent gehen zu Fuß.

In Gemeinden ohne feste Bankfiliale fahren dagegen 62 Prozent mit Auto oder Motorrad; 51 Prozent benötigen weniger als zehn, 46 Prozent zehn bis dreißig Minuten.

Dort dominiert Bargeld in der Hälfte der Betriebe, elektronisches Bezahlen nur bei 41 Prozent.

Befragte berichten zudem über schlechteren Automatenservice 2026, etwa Ausfälle und fehlende Banknoten.

Als Schutz vor elektronischen Störungen und Betrug schätzen Bargeld 71 statt zuvor 62 Prozent.

Reserve neben dem Zahlungsverkehr

Bargeld halten 36 statt 32 Prozent für Unvorhergesehenes und 10 statt 8 Prozent als ergänzende Ersparnis.

Privatsphäre schätzen 67 Prozent, elf Prozentpunkte mehr; ein Drittel nennt den Schutz vor Ausgrenzung.

Den digitalen Euro kennen inzwischen 33 statt 24 Prozent der Bürger und 39 statt 27 Prozent der Betriebe.

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