CEPR und Banco de España veranstalten Wirtschaftshistoriker-Symposium
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CEPR und Banco de España veranstalten Wirtschaftshistoriker-Symposium

Das 13. CEPR Economic History Symposium und das 11. Banco de España Economic History Seminar finden vom 27. bis 29. Mai 2026 in Roda de Bará statt. Die stellvertretende Gouverneurin Soledad Núñez wird die Veranstaltung eröffnen.

Breites Spektrum der Wirtschaftsgeschichte

Das dreitägige Symposium, gemeinsam veranstaltet vom Centre for Economic Policy Research (CEPR) und der Banco de España, versammelt führende Wirtschaftshistoriker und Zentralbankökonomen.

Die stellvertretende Gouverneurin Soledad Núñez wird die Teilnehmer am 27. Mai begrüßen.

Die Agenda umfasst ein breites Spektrum an Themen, darunter Handelspolitik, Arbeitsmärkte, Kultur, Frühneuzeitliche Finanzen und Zentralbankgeschichte.

Präsentationen behandeln spezifische Studien wie die Wohlfahrtsverluste aus der US-Kuba-Handelspolitik und die Rolle italienischer Banker im Frankreich des 16. Jahrhunderts.

Auch die Auswirkungen von Globalisierung auf Arbeitsmärkte und die Entwicklung des nationalen Kreditmarktes in Italien werden diskutiert.

Zentralbank-Perspektiven auf historische Entwicklungen

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Sessions zur Zentralbankgeschichte und zur Finanzstabilität in der Zwischenkriegszeit.

Forscher der Banca d'Italia, Banque de France, BIS und der US-Regional-Feds präsentieren Arbeiten zu Themen wie der Rolle von Notenbanken bei der Bildung nationaler Kreditmärkte und den Auswirkungen von Gold-Schocks auf die monetäre Transmission.

Auch die Messung der Finanzintegration in der Zwischenkriegszeit und geldpolitische Schocks während der Großen Depression stehen auf dem Programm.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Geschichte der Technologie und Institutionen, einschließlich Studien zur Elektrifizierung der Schweiz und Widerständen gegen Technologieadoption.