IBFI der Banque de France verzeichnet 3.650 Teilnehmer bei Schulungen 2025
BDF Press

IBFI der Banque de France verzeichnet 3.650 Teilnehmer bei Schulungen 2025

Das International Banking and Finance Institute (IBFI) der Banque de France schulte 2025 insgesamt 3.650 Teilnehmer aus 168 Institutionen. Die Aktivitäten umfassten 68 Expertenmissionen und 15 Studienbesuche, ergänzt durch neue Kooperationsabkommen.

Digitale Formate dominieren IBFI-Schulungen 2025

Das International Banking and Finance Institute (IBFI) der Banque de France verzeichnete 2025 eine hohe Nachfrage nach seinen Schulungs- und Kooperationsangeboten.

Insgesamt nahmen 3.650 Personen aus 168 Institutionen an Live-Veranstaltungen teil, wobei 3.200 online und 450 persönlich geschult wurden.

Dies unterstreicht die wachsende Präferenz für digitale Formate.

Das IBFI organisierte 25 kurze Online-Sitzungen, führte 68 Expertenmissionen im Ausland durch und empfing 15 Studienbesuche bei der Banque de France.

Zudem wurden drei neue bilaterale Kooperationsabkommen mit Moldawien, Indonesien und dem Libanon unterzeichnet.

Im Bereich der pädagogischen Innovation setzte das Institut die Verbreitung von „Clim’Up“, einem Serious Game zu Klima und Zentralbankwesen, fort und führte „Counterflow“ ein, ein neues Lernspiel zur Banknotensicherheit.

Auch die Forschung zur Erstellung digitaler Inhalte mittels künstlicher Intelligenz wurde vorangetrieben.

Das IBFI ist die zentrale Anlaufstelle der Banque de France für technische Kooperationen mit ausländischen Zentralbanken und Aufsichtsbehörden.

Globale Reichweite und vielfältige Kooperationen

Das IBFI, geleitet von Anselme Imbert seit September 2025, ist mit einem 15-köpfigen Team für die technische Zusammenarbeit der Banque de France zuständig.

Die Angebote umfassen Präsenzseminare (3-5 Tage), Online-Seminare (1-4 halbe Tage) und Webinare (1,5-2 Stunden), oft zweisprachig (Französisch-Englisch).

Ergänzend dazu bieten die IBFI Replay-Plattform Videoaufzeichnungen und eine E-Learning-Plattform mit Lernfortschrittsüberwachung und Zertifikaten.

Die technische Kooperation erstreckt sich auf bilaterale Studienbesuche und Expertenentsendungen im Rahmen von Programmen der Agence française de développement (AFD) und Expertise France sowie multilateralen Initiativen mit dem IWF, der Weltbank und der EU.

Auch die Entsendung von Resident Advisers, insbesondere im Bereich Bankenaufsicht, gehört zum Portfolio.

Die Karte im Bericht zeigt die beeindruckende globale Reichweite der IBFI-Aktivitäten in 168 Ländern.

Anpassungsfähig und zukunftsweisend

Der Jahresbericht des IBFI zeigt eindrucksvoll, wie Zentralbanken ihre Kapazitäten an neue Realitäten anpassen müssen.

Die starke Verlagerung hin zu digitalen Formaten ist dabei nicht nur eine Reaktion auf Effizienzbedürfnisse, sondern auch ein Weg, globale Reichweite zu maximieren.

Die Integration von Klimathemen und Banknotensicherheit in die Schulungsprogramme unterstreicht zudem die Relevanz und Zukunftsfähigkeit dieser internationalen Kooperationen.

Quelle: Annual report 2025 - IBFI

IN: