Italiens Leistungsbilanzüberschuss steigt auf 27,4 Milliarden Euro
Italiens Leistungsbilanz verzeichnete 2025 einen Überschuss von 27,4 Milliarden Euro, was 1,2 Prozent des BIP entspricht. Gleichzeitig sanken die Netto-Erwerbe externer Vermögenswerte in der Kapitalbilanz auf 26,9 Milliarden Euro.
Leistungsbilanz: Primäreinkommen treibt Überschuss
Italiens Leistungsbilanzüberschuss erreichte 2025 einen Wert von 27,4 Milliarden Euro, was 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht.
Dies stellt eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr (23,8 Milliarden Euro) dar.
Die Verbesserung ist ausschließlich auf den Saldo der Primäreinkommen zurückzuführen, der von einem Defizit von 7,6 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf einen Überschuss von 3,4 Milliarden Euro im Jahr 2025 umschlug.
Gleichzeitig gab es leichte Verschlechterungen im Handelsbilanzüberschuss, der von 55,0 auf 51,7 Milliarden Euro sank, sowie im Defizit der Sekundäreinkommen, das sich von 18,7 auf 21,6 Milliarden Euro erhöhte.
Auch das Dienstleistungsdefizit weitete sich leicht von 4,9 auf 6,0 Milliarden Euro aus.
Kapitalbilanz: Weniger Netto-Erwerbe, 'sonstige Anlagen' stützen
Die Kapitalbilanz Italiens verzeichnete 2025 Netto-Erwerbe externer Vermögenswerte in Höhe von 26,9 Milliarden Euro, ein deutlicher Rückgang gegenüber 51,8 Milliarden Euro im Jahr 2024. Negative Salden bei Portfolioinvestitionen von 22,6 Milliarden Euro und Finanzderivaten von 3,0 Milliarden Euro wurden durch positive Entwicklungen in anderen Bereichen mehr als ausgeglichen.
Direkte Investitionen trugen 11,0 Milliarden Euro bei, während die offiziellen Reservewerte um 1,7 Milliarden Euro zunahmen.
Der größte positive Beitrag kam von den 'sonstigen Anlagen' mit einem Saldo von 39,7 Milliarden Euro.