Banca d'Italia treibt digitalen Euro voran
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Banca d'Italia treibt digitalen Euro voran

Die Banca d'Italia nahm an einer Konferenz in Brüssel zum digitalen Euro teil. Dabei wurde der Fortschritt beim Gesetzgebungsverfahren hervorgehoben, das bis 2026 abgeschlossen sein soll.

Wichtige Schritte für den digitalen Euro

Die Banca d'Italia beteiligte sich an der von der italienischen Bankenvereinigung (ABI) im Europäischen Parlament in Brüssel organisierten Konferenz zum digitalen Euro.

Vertreter der Europäischen Zentralbank, der Europäischen Kommission und mehrerer parlamentarischer Fraktionen waren anwesend.

Die Konferenz diente dazu, den Fortschritt der Verordnung zum digitalen Euro zu erörtern, die derzeit im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments behandelt wird.

Ein Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bis 2026 ist entscheidend, um den Zeitplan für eine mögliche Ausgabe des digitalen Euro im Jahr 2029 einzuhalten.

Die Diskussionen zeigten eine zunehmende Übereinstimmung der politischen Gruppen bei den Kernelementen des Textes, was den Fortschritt des Projekts bestätigt.

Italien als Infrastruktur-Knotenpunkt

Marco Pieroni, Leiter der Digital Euro Unit bei der Banca d'Italia, erläuterte die Rolle der Bank bei der Verwaltung kritischer Zahlungsinfrastrukturen für das Eurosystem.

Dazu gehört TIPS, der Dienst für Sofortzahlungen in Zentralbankgeld.

Diese Erfahrung bildet eine solide Grundlage für die Entwicklung der digitalen Euro-Plattform.

Die Banca d'Italia gehört zu der Gruppe von Zentralbanken, die für das Design und den zukünftigen Betrieb der Plattform verantwortlich sind.

Pieroni bestätigte zudem, dass eines der Rechenzentren des digitalen Euro in Italien angesiedelt und verwaltet werden wird.