Fünfte Konferenz in Rom: Finanzstabilität und Regulierung im Fokus
Die Banca d'Italia veranstaltet zusammen mit der Bocconi University, EIEF und CEPR die fünfte Konferenz zu Finanzstabilität und Regulierung. Die zweitägige Veranstaltung findet am 23. und 24. März 2026 in Rom statt.
Digitale Risiken und Geldpolitik im Fokus
Die Konferenz beginnt mit einer Keynote von Tano Santos (Columbia Business School) zum Thema 'Destabilizing Digital Bank Walks', die digitale Risiken für Banken beleuchtet.
Die erste Session widmet sich der geldpolitischen Transmission durch Bankbilanzen, mit Beiträgen zu Wertpapierverlusten und dem Bank-Collateral-Kanal sowie dem Zusammenhang zwischen Bankliquidität und Duration im Kontext quantitativer Straffung.
Eine weitere Session analysiert Informationsflüsse, Plattformen und Algorithmen in Kreditmärkten, darunter Themen wie 'Platform Finance' und 'Black Box Credit Scoring'.
Auch die Fragilität von Märkten für sichere Vermögenswerte, die Rolle von Händlern und Zentralbankinterventionen werden erörtert, mit Fokus auf Störungen im US-Treasury-Markt und Liquiditätskrisen bei sicheren Anlagen.
Regulierung, Aufsicht und neue Akteure
Die Konferenz behandelt zudem notleidende Unternehmen, Kreditfehlallokation und makroökonomische Kompromisse, mit Fokus auf den US-Gewerbeimmobilienmarkt.
Ein weiterer Block widmet sich der Bankenregulierung, Aufsicht und Kreditallokation, wobei die Minderung von Deregulierungsrisiken und die aufsichtsgetriebene Kreditreallokation im Mittelpunkt stehen.
Abschließend werden Nichtbanken und ihre Verflechtungen mit Banken beleuchtet, darunter Beiträge zu kontingenter Liquidität und Private-Credit-Investitionen von Lebensversicherern.
Die Veranstaltung fördert den Austausch zwischen Akademikern und Zentralbankexperten der EZB, BIZ, BoE und Fed.