Banknoten-Wettbewerb: BDI ehrt Schulsieger 2025-2026
Am 15. Mai fand in Rom die Preisverleihung des 13. Schulwettbewerbs 'Lasst uns eine Banknote gestalten' statt. Die Banca d'Italia und das Bildungsministerium zeichneten die Gewinnerklassen aus.
Rekordbeteiligung und kreative Euro-Visionen
Die 13. Ausgabe des Wettbewerbs verzeichnete eine Rekordbeteiligung von 965 Schulen, fast ein Drittel mehr als im Vorjahr.
Darunter waren 291 Grundschulen, 310 Sekundarstufen I und 364 Sekundarstufen II, inklusive 12 italienischer Schulen im Ausland.
Das diesjährige Thema 'Das neue Gesicht des Euro: Identität, Natur und Kultur für die Zukunft' forderte die Schüler auf, den symbolischen Wert des Geldes als kulturelles und bildendes Medium zu reflektieren.
In der ersten dezentralen Auswahlphase prüften sechs Jurys in regionalen Zweigstellen der Banca d'Italia 54 Entwürfe und vergaben jeweils 2.000 Euro zur Förderung pädagogischer Aktivitäten.
Die Gewinner: Von Sizilien bis Florenz
Eine Expertenjury der Banknoten-Direktion der Banca d'Italia wählte aus den regionalen Gewinnern und den Beiträgen der Auslandsschulen neun Finalisten aus.
Diese präsentierten ihre Arbeiten am 15. Mai einer Schlussjury unter dem Vorsitz von Luigi Managò, Leiter der Banknoten-Direktion.
Drei Hauptgewinner erhielten jeweils 10.000 Euro, während die anderen sechs Finalisten mit 2.500 Euro für Bildungsaktivitäten ausgezeichnet wurden.
Die Gewinner waren das Istituto Comprensivo Santo Calì (Catania) für Grundschulen, das Istituto Comprensivo Sansepolcro (Arezzo) für Sekundarstufe I und das Istituto di Istruzione Superiore Alberti-Dante (Florenz) für Sekundarstufe II.
Mehr als nur ein Wettbewerb
Dieser Wettbewerb geht weit über die reine Gestaltung von Banknoten hinaus und dient als wichtige Plattform für finanzielle Bildung und die Vermittlung europäischer Identität.
Er fördert das Engagement junger Menschen mit der Rolle der Zentralbank und der Zukunft unserer Währung, was ihn zu einer wertvollen Initiative für die Öffentlichkeitsarbeit macht.
Trotz des spielerischen Ansatzes vermittelt er wichtige Botschaften über die Bedeutung von Geld und die europäische Kultur.