Banca d'Italia aktualisiert Liste der meldenden Banken für Zinsstatistik
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Banca d'Italia aktualisiert Liste der meldenden Banken für Zinsstatistik

Die Banca d'Italia hat die Liste der Banken aktualisiert, die an der Erhebung der granularen Zinsdaten teilnehmen. Die Veröffentlichung ist gültig zum 31. Dezember 2025 und basiert auf der Richtlinie 297.

Die Meldebanken im Überblick

Die Banca d'Italia hat die aktualisierte Liste der Banken veröffentlicht, die an der Erhebung der granularen Zinsdaten teilnehmen.

Diese Liste, gültig zum 31. Dezember 2025, ist entscheidend für die 'Rilevazione analitica dei tassi attivi' – die analytische Erfassung der aktiven Zinssätze.

Die Erhebung erfolgt gemäß der 'Circolare n. 297' vom 16. Mai 2017, welche detaillierte Anweisungen für die meldenden Intermediäre zur Übermittlung granularen Kreditdaten enthält.

Die Veröffentlichung umfasst eine breite Palette von Finanzinstituten, von großen nationalen Banken wie UniCredit und Intesa Sanpaolo bis hin zu kleineren Genossenschaftsbanken und ausländischen Niederlassungen, die im italienischen Markt tätig sind.

Jede Bank ist mit ihrer ABI-Kennung und ihrem vollständigen Namen aufgeführt, was Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Datenquellen gewährleistet.

Diese regelmäßige Aktualisierung ist ein wichtiger Bestandteil der statistischen Arbeit der Banca d'Italia.

Grundlage der granularen Datenerhebung

Die 'Circolare n. 297' aus dem Jahr 2017 bildet die regulatorische Grundlage für diese umfassende Datenerhebung.

Sie verpflichtet Finanzintermediäre, detaillierte Informationen über ihre aktiven Zinssätze zu melden.

Ziel ist es, ein präzises und aktuelles Bild der Kreditmärkte in Italien zu erhalten.

Diese granularen Daten ermöglichen der Banca d'Italia eine tiefgehende Analyse der Zinsentwicklung, der Kreditvergabe und potenzieller Risiken im Finanzsystem.

Solche Informationen sind unerlässlich für die Geldpolitik, die Finanzstabilitätsanalyse und die Bankenaufsicht.

Die regelmäßige Aktualisierung der Teilnehmerliste stellt sicher, dass die Datenbasis stets repräsentativ und vollständig ist, was die Qualität der statistischen Auswertungen erheblich verbessert.

Routine mit Substanz

Diese Veröffentlichung mag auf den ersten Blick wie eine reine Formalität wirken, doch sie unterstreicht die fundamentale Bedeutung granularen Datenmaterials für die Zentralbankarbeit.

Sie zeigt den anhaltenden Aufwand, den Finanzinstitute für die regulatorische Meldepflicht betreiben müssen.

Für Analysten bietet die Liste einen transparenten Einblick in die Breite der meldenden Institute, was die Interpretation zukünftiger Zinsstatistiken erleichtert.