Geldmenge M3 im Euroraum steigt auf 3,2 Prozent
Die jährliche Wachstumsrate der breit gefassten Geldmenge M3 im Euroraum stieg im März 2026 auf 3,2 Prozent. Gleichzeitig sank die engere Geldmenge M1 auf 4,6 Prozent, während Kredite an Unternehmen zulegten.
M3 legt zu, M1 verliert an Fahrt
Die breit gefasste Geldmenge M3 im Euroraum wuchs im März 2026 um 3,2 Prozent, ein Anstieg gegenüber den 3,0 Prozent im Februar.
Im Dreimonatsdurchschnitt bis März betrug das Wachstum ebenfalls 3,2 Prozent.
Die engere Geldmenge M1, die Bargeldumlauf und täglich fällige Einlagen umfasst, verzeichnete eine Verlangsamung von 4,8 Prozent im Februar auf 4,6 Prozent im März.
Kurzfristige Einlagen außer täglich fälligen (M2-M1) gingen um 0,1 Prozent zurück, nach einem Wachstum von 0,2 Prozent im Vormonat.
Marktfähige Instrumente (M3-M2) hingegen legten deutlich zu und stiegen von einem Rückgang von 1,3 Prozent im Februar auf ein Wachstum von 4,5 Prozent im März.
Die Beiträge zur M3-Wachstumsrate zeigten, dass M1 3,0 Prozentpunkte beisteuerte.
Einlagen von nicht-finanziellen Unternehmen stiegen auf 4,6 Prozent, während die Einlagen von Haushalten auf 2,9 Prozent sanken.
Kreditwachstum bei Unternehmen beschleunigt
Die jährliche Wachstumsrate der bereinigten Kredite an den Privatsektor im Euroraum stieg im März 2026 auf 3,5 Prozent, nach 3,3 Prozent im Februar.
Innerhalb dieses Sektors beschleunigten sich die Kredite an nicht-finanzielle Unternehmen von 3,0 Prozent im Februar auf 3,2 Prozent im März.
Die Kredite an private Haushalte verharrten hingegen bei 3,0 Prozent.
Die gesamten Forderungen an Gebietskörperschaften erhöhten sich auf 0,4 Prozent, nach 0,1 Prozent im Februar.
Die Forderungen an den Privatsektor insgesamt stiegen auf 3,2 Prozent, gegenüber 3,0 Prozent im Vormonat.
Auch die Nettoauslandsforderungen trugen mit 2,6 Prozentpunkten, nach 2,1 Prozentpunkten im Februar, stärker zum M3-Wachstum bei.