Italienische Nettoanleiheemissionen erreichen 4,4 Mrd. Euro im Januar
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Italienische Nettoanleiheemissionen erreichen 4,4 Mrd. Euro im Januar

Die Banca d'Italia meldet für Januar 2026 Nettoanleiheemissionen von 4,4 Milliarden Euro durch inländische Sektoren. Die Renditen italienischer Staatsanleihen sanken im Februar.

Staatsanleihen treiben Emissionen an

Im Januar 2026 verzeichneten die inländischen Sektoren Italiens Nettoanleiheemissionen von 4,4 Milliarden Euro.

Der größte Beitrag kam vom Staat, dessen Nettoemissionen bei 3,0 Milliarden Euro lagen.

Hierzu trugen BTPs mit 2,7 Milliarden Euro und andere zentrale Staatsanleihen mit 0,8 Milliarden Euro positiv bei, während BOTs einen negativen Beitrag von 0,5 Milliarden Euro leisteten.

Die übrigen Sektoren, darunter andere Finanzintermediäre, Versicherungsgesellschaften und nicht-finanzielle Unternehmen, verzeichneten positive Nettoemissionen von insgesamt 1,3 Milliarden Euro, wobei die Beiträge bei -5,2, 1,6 und 4,9 Milliarden Euro lagen.

Renditen italienischer Staatsanleihen fallen

Im Februar 2026 sanken die Bruttorenditen bis zur Fälligkeit für richtungsweisende 3-jährige, 10-jährige und 30-jährige BTPs.

Die 3-jährigen BTPs fielen um 9 Basispunkte auf 2,37 Prozent, die 10-jährigen um 10 Basispunkte auf 3,39 Prozent und die 30-jährigen um 6 Basispunkte auf 4,33 Prozent.

Die Bruttorendite für richtungsweisende CCTs verringerte sich um 2 Basispunkte auf 2,73 Prozent.

Diese Entwicklung spiegelt die Marktdynamik im Berichtszeitraum wider und bietet Einblicke in die Finanzierungsbedingungen des italienischen Staates.

Quelle: The Financial Market, January-February 2026

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