Italien: Staatsschulden und Neuverschuldung steigen im Mai
Die Banca d'Italia (BDI) meldet für Mai 2026 einen Anstieg der Staatsverschuldung um rund 35 Milliarden Euro gegenüber dem Vormonat. Die kumulierte Neuverschuldung der letzten zwölf Monate erreichte rund 120 Milliarden Euro.
Anstieg der Gesamtstaatsverschuldung im Mai
Die italienische Gesamtstaatsverschuldung stieg im Mai 2026 um geschätzte 35 Milliarden Euro gegenüber dem Vormonat.
Damit erreichte die Gesamtverschuldung des Staates rund 3.150 Milliarden Euro.
Die kumulierte Neuverschuldung des Gesamtstaates über die letzten zwölf Monate belief sich auf etwa 120 Milliarden Euro.
Die vorläufigen Daten der Banca d'Italia zeigen für den Zentralstaat eine Neuverschuldung von 13.448 Millionen Euro im Mai 2026, nach 15.500 Millionen Euro im April.
Die gesamte Neuverschuldung des Gesamtstaates lag im Mai bei 13.429 Millionen Euro.
Diese Entwicklung spiegelt die anhaltenden Finanzierungsbedürfnisse des öffentlichen Sektors wider.
Finanzierungsinstrumente und Schuldenträger
Die Finanzierung der italienischen Staatsverschuldung erfolgte im Mai 2026 hauptsächlich über die Emission von Wertpapieren.
Laut vorläufigen Daten aus Tabelle 2 trugen mittel- und langfristige Wertpapiere mit 683 Millionen Euro zur Finanzierung bei, während kurzfristige Wertpapiere einen Rückgang von 351 Millionen Euro verzeichneten.
Kredite von monetären Finanzinstituten (MFIs) beliefen sich auf 7.046 Millionen Euro.
Die Zusammensetzung der Schuldenträger zeigt, dass im April 2026 der größte Anteil der Staatsverschuldung von residenten MFIs (ohne Banca d'Italia) gehalten wurde, gefolgt von Nicht-Residenten.
Die Banca d'Italia selbst hält einen signifikanten Anteil der Schulden.