Über 70 Prozent nutzen KI – Führung bleibt in der Verantwortung
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Über 70 Prozent nutzen KI – Führung bleibt in der Verantwortung

Über 70 Prozent der malaysischen Finanzdienstleister setzen bereits Künstliche Intelligenz ein. Die Zentralbank kündigt für 2027 die schrittweise Einführung eines Open-Finance-Rahmens sowie den Finanzsektor-Entwicklungsplan bis 2030 an.

Gemeinsam gegen Betrug und Cyberrisiken

In Malaysia beschleunigt sich die Einführung von Künstlicher Intelligenz: Über 70 Prozent der Finanzdienstleister nutzen mindestens eine KI-Anwendung für Risikomanagement und Effizienzgewinne.

Die Zentralbank Bank Negara Malaysia kooperiert mit der Polizei PDRM und dem Zahlungsnetzwerk PayNet zur Bekämpfung von Finanzbetrug und Cyberrisiken.

Für 2027 ist die gestaffelte Umsetzung eines Open-Finance-Rahmenwerks zur datenbasierten Vernetzung geplant.

Parallel dazu laufen Pilotprojekte zur Tokenisierung von Vermögenswerten im Digital Assets Innovation Hub.

Die strategische Ausrichtung bis zum Ende des Jahrzehnts wird im Financial Sector Blueprint 2027 bis 2030 festgelegt.

Algorithmen ersetzen keine Haftung

Technologischer Fortschritt darf die Rechenschaftspflicht im Finanzsektor nicht aushöhlen.

„Innovation ohne Vertrauen ist kein Fortschritt“, lautet der Leitsatz für Vorstände und Führungsgremien.

Verantwortung lasse sich nicht an Algorithmen delegieren, weshalb interne Kontrollen, Risikomanagement und Revision komplexe Modelle lückenlos überprüfen müssen.

Das Asian Institute of Chartered Bankers begleitet diesen Wandel mit einem eigenen Kompetenzrahmen für ethische Urteilskraft und KI-Kompetenz.

Führungsaufgabe statt IT-Spielerei

Der Vorstoß setzt an der richtigen Stelle an, indem er Governance vor Tempo stellt.

Banken dürfen autonome Systeme nicht als reine Effizienzwerkzeuge betrachten, sondern müssen die Kontrollierbarkeit garantieren.

Nur wenn Aufsicht und Institute gemeinsame Standards für KI etablieren, bleibt die Stabilität gewahrt.

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