Angelini sieht Afrikas Wachstum an Qualifizierung gebunden
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Angelini sieht Afrikas Wachstum an Qualifizierung gebunden

Paolo Angelini fordert Qualifizierung für Afrikas wachsende Erwerbsbevölkerung. Sie erreichte 2025 rund 600 Millionen Menschen und soll sich bis 2050 mehr als verdoppeln; Bildung soll daraus Produktivitätsgewinne und hochwertige Arbeitsplätze ermöglichen.

600 Millionen brauchen berufliche Perspektiven

Afrikas Erwerbsbevölkerung wächst rasch.

Paolo Angelini, Erster Stellvertretender Gouverneur der Bank von Italien, bezeichnete die Schaffung von Beschäftigung als große Herausforderung und Chance zugleich.

Während Bevölkerungen weltweit altern und schrumpfen, könne Afrika zu einem globalen Wirtschaftsmotor werden.

Voraussetzung für diese demografische Dividende sei, jungen Menschen die Kenntnisse für die Nutzung heutiger Produktionstechnologien zu vermitteln.

Infrastruktur und Technologie eröffneten Möglichkeiten; erst Humankapital entscheide jedoch darüber, ob daraus dauerhafte Produktivitätsgewinne, hochwertige Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum entstehen.

Von Energieanlagen zu beruflichen Fähigkeiten

Angelini eröffnete am 26. Oktober 2026 in Palermo die zweite Agorà-Konferenz (AGORA 26).

Sie steht für die Partnerschaft der Bank von Italien, des italienischen Wirtschafts- und Finanzministeriums und des italienischen Zentrums der Weltbankgruppe zur politikbezogenen Forschungskooperation mit Afrika.

Die vorige Konferenz behandelte Energieinfrastruktur als Voraussetzung nachhaltigen Wachstums sowie die unterstützende Rolle internationaler Initiativen wie Mission 300 und Italiens Mattei-Plan.

Nun stehen die Fähigkeiten der Arbeitskräfte im Mittelpunkt.

Demografie allein schafft keinen Wohlstand

Angelini bindet Afrikas Wachstumsperspektive an Qualifizierung, nicht allein an die Zahl der Arbeitskräfte.

Infrastruktur und Technologie reichen nach seiner Darstellung dafür nicht aus.

Maßstab sind dauerhafte Produktivitätsgewinne und hochwertige Beschäftigung.

Quelle: Building sills for Africa’s home-grown development

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