Gupta betont Indiens Widerstandskraft im globalen Umfeld
Poonam Gupta, Vizegouverneurin der indischen Zentralbank, verweist auf die Widerstandskraft der Weltwirtschaft und der Schwellenländer. Der IWF prognostiziert global 3,1 Prozent Wachstum für 2026 und 3,4 Prozent für 2027.
Wachstum hält den Belastungen stand
Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert in seinem Weltwirtschaftsausblick vom Oktober 2026 ein globales Wachstum von 3,1 Prozent für 2026 und 3,4 Prozent für 2027.
Gegenüber Juli steigt die Prognose für 2026 um 0,1 Prozentpunkte; für 2027 bleibt sie unverändert.
Beide Raten liegen unter dem Durchschnitt vor der Pandemie von 3,7 Prozent für 2000–19 und unter den 3,5 Prozent für 2022–25. Poonam Gupta betont dennoch die anhaltende Widerstandskraft angesichts der Belastungen für die Weltwirtschaft.
In jedem der vergangenen drei Jahre fiel das tatsächliche Wachstum stärker aus als vom IWF prognostiziert, obwohl sich die Schocks häuften und verstärkten.
Indiens Standort im globalen Bild
Gupta sprach als Vizegouverneurin der indischen Zentralbank (RBI) am 28. Oktober 2026 beim Business Standard BFSI Insight Summit in Mumbai.
Bereits im Vorjahr führte sie dort die makroökonomische Widerstandskraft der Schwellenländer einschließlich Indiens auf solide, konsequent eingehaltene Politikrahmen zurück.
Nun betrachtet sie Indiens Position anhand des globalen Ausblicks und politischer Prioritäten.
Ihre Rede gliedert sich in Wachstum, Inflation, öffentliche Finanzen und Finanzsektor.
Robust unter früherem Tempo
Widerstandskraft bedeutet hier kein Wachstum auf früherem Niveau.
Die IWF-Prognosen bleiben unter beiden von Gupta genannten Vergleichswerten.
Der vorliegende Redeauszug nennt keine eigene Wachstumsprognose für Indien und führt noch keine konkreten politischen Maßnahmen aus.