Elderson fordert Investitionen in Natur und wirtschaftliche Resilienz
Frank Elderson fordert beim Finanz- und Biodiversitätstag der COP17 in Jerewan mehr Investitionen in den Naturschutz. In seiner am 27. Oktober 2026 veröffentlichten Rede verlangt er, internationale Ziele schneller umzusetzen.
Vom Biodiversitätsziel zur Finanzierung
Naturschutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen sind für Frank Elderson Investitionen in Naturkapital, wirtschaftliche Resilienz und künftigen Wohlstand.
Die Wirtschaft sei auf dieses Naturkapital angewiesen; entsprechende Ausgaben seien deshalb nicht allein als Kosten zu betrachten.
Vier Jahre nach der Verabschiedung des globalen Biodiversitätsrahmens von Kunming-Montreal seien die Fortschritte begrenzt, während sich der Zustand der Natur weiter verschlechtere.
Elderson fordert daher, Ziele in Umsetzung, Bewusstsein in Engagement und Ambitionen in Investitionen zu überführen.
Die COP17 müsse diesen Prozess beschleunigen.
Dem Finanzsektor komme dabei eine zentrale Rolle zu: Ohne Investitionen gebe es keinen Übergang.
2050 bleibt der gesetzte Horizont
Der Biodiversitätsrahmen sieht bis 2050 ein Leben im Einklang mit der Natur vor.
Elderson sprach als Direktoriumsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsgremiums der Europäischen Zentralbank (EZB).
Der Veranstaltungshinweis nennt den 26. Oktober 2026, die Datumsangabe zur Rede den 27. Oktober.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) veröffentlichte den Text mit dem Hinweis, dass Eldersons Ansichten nicht notwendigerweise ihre Position wiedergeben.
Investitionen statt weiterer Zieldebatten
Elderson stellt die Umsetzung bestehender Biodiversitätsziele in den Mittelpunkt.
Seine wirtschaftliche Begründung verbindet den Schutz der Natur mit Resilienz und Wohlstand.
Konkrete Finanzierungsbeträge, Instrumente oder aufsichtsrechtliche Maßnahmen nennt er nicht.