Bailey weist Kritik an Cyber-Abwehr der Bank of England zurück
BOE Press

Bailey weist Kritik an Cyber-Abwehr der Bank of England zurück

BoE-Gouverneur Andrew Bailey hat Vorwürfe über unzureichende Cyber-Abwehren der britischen Zentralbank zurückgewiesen und vor den Risiken von Front-End-KI für den Finanzsektor gewarnt.

Robuste Abwehr gegen Angriffe

Gouverneur Andrew Bailey hat Vorwürfe des Autors Connor Axiotes in der 'Daily Mail' als unbegründet und gefährlich bezeichnet.

Axiotes hatte behauptet, die Cyber-Sicherheitsvorkehrungen der Bank of England seien nicht sophistiziert genug.

Bailey entgegnete, dass die Notenbank über die notwendigen Investitionen, das Fachwissen und die passenden Kapazitäten verfüge.

Aus Sicherheitsgründen könne die Institution zwar keine Details nennen, arbeite jedoch eng mit Experten wie dem National Cyber Security Centre zusammen.

Das Hauptaugenmerk liege auf den breiteren Risiken, die von moderner KI für den gesamten Finanzsektor ausgehen.

Künstliche Intelligenz als Systemrisiko

Die Zentralbank warnt seit Jahren vor den Gefahren durch Künstliche Intelligenz, die Cyberangriffe schneller und Betrügereien überzeugender machen kann.

Banken müssen Schwachstellen schneller beheben und ihre Widerstandsfähigkeit durch Stresstests nachweisen.

Um länderübergreifende Gefahren abzuwehren, fordert die Bank stärkere internationale Koordination bei Tests.

Die britischen Behörden arbeiten intensiv mit dem AI Security Institute zusammen, um die Cyber-Resilienz des gesamten Finanzsektors zu erhöhen.

Transparenz statt Schutz­be­haup­tun­gen

Der offene Brief zeigt die wachsende Nervosität von Notenbanken angesichts neuer technologischer Bedrohungen.

Bailey nutzt die öffentliche Bühne, um Spekulationen über IT-Schwächen im Keim zu ersticken.

Damit demonstriert die Institution Führung in einer hochsensiblen Sicherheitsfrage.

Quelle: Letter from the Governor to the Daily Mail

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