T+1-Vorbereitung zeigt Lücken bei Abwicklung und Sicherheiten
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T+1-Vorbereitung zeigt Lücken bei Abwicklung und Sicherheiten

Das Wertpapierleihe-Komitee der Bank of England (BoE) sieht die Branche grundsätzlich auf Kurs für T+1 im Oktober 2027, aber große Unterschiede zwischen Firmen. Die Sitzung unter Vorsitz von Nina Moylett fand am 15. September 2026 statt.

Kürzere Fristen, ungleiche Vorbereitung

Die Teilnehmer meldeten anhaltende Herausforderungen bei Wertpapierrückrufen, Sicherheitenbeschaffung, Finanzierung, Abwicklungszeiten, Teilabwicklungen und den Fähigkeiten von Leiheagenten.

Für T+1 seien neben Regelkonformität skalierbare Betriebsmodelle, Automatisierung, Echtzeitverarbeitung und taggleiche Abläufe erforderlich.

Der Unterausschuss für Steuern und Regulierung verwies auf Belastungen durch Haltefristen und Stichtagsanforderungen unterschiedlicher nationaler Steuersysteme.

Ohne Anpassungen der Firmen verschärfe T+1 diese Schwierigkeiten.

Die Gruppe betonte den Bedarf an Steuerharmonisierung und grenzüberschreitender Risikoüberwachung.

Zur Nachwuchsbindung diskutierte sie breitere Erfahrungsmöglichkeiten und unternehmensweite Führungsprogramme.

Digitale Sicherheiten suchen Anwendungen

Das Komitee erörterte die stärkere Nutzung zentraler Gegenparteien, effizientere Sicherheitenstrukturen und Wachstum in neueren Märkten.

Tokenisierung und digitale Infrastruktur standen ebenfalls im Fokus; praktische Anwendungsfälle blieben die zentrale Herausforderung.

Arbeitsgruppen befassen sich mit Repos, Sicherheitenmobilität, Zahlungen, Rechtsrahmen und digitaler Wertpapieremission.

Künstliche Intelligenz dient bislang vor allem der Effizienz: Verwaltung, Informationssuche, Datenaggregation, Rückrufbearbeitung und Transparenz über Finanzierungs- und Sicherheitenbestände.

Rechtssicherheit bleibt ein Prüfstein

Das Komitee diskutierte einen Rechtsfall zur möglichen Umdeutung eines Wertpapierfinanzierungsgeschäfts in einen besicherten Kredit.

Es verwies auf mögliche Folgen für Repos, Wertpapierleihe und Vertragssicherheit.

Beim KI-Einsatz bestehen Bedenken zu Governance, Resilienz, Anbieteraufsicht und Datensicherheit.

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