CHAPS bereitet Zahlungsabwicklung ab 1.30 Uhr vor
Die Bank of England (BoE) arbeitet an der CHAPS-Öffnung ab 1.30 Uhr; erste Schätzungen sehen rund 20 Prozent der Zahlungen vor 6 Uhr. Bei weiteren Verlängerungen bevorzugt die Branche zunächst Werktage statt Sonntage und Feiertage.
Längere Werktage vor zusätzlichen Tagen
Die BoE hat die Reihenfolge weiterer Betriebszeitverlängerungen noch nicht festgelegt.
Ihre Konsultationsantwort plant sie für Anfang 2027.
Treiber sind Innovation, grenzüberschreitende Zahlungen sowie Liquiditäts- und Risikomanagement.
Offen bleiben Teilnahmeoptionen, Kosten, Störungsmanagement, Wartungszeiten und Betriebsunterstützung.
Beim Valutatagswechsel stehen der bisherige CHAPS-Schluss um 18 Uhr und eine stärkere Annäherung an den Kalendertag zur Diskussion.
Für das vierte Quartal 2026 planen BoE, britisches Finanzministerium und Finanzaufsichtsbehörde FCA einen Tokenisierungsfahrplan.
Er soll den Übergang von Pilotprojekten zum Echtbetrieb unterstützen und Emission, Sicherheiten sowie Abwicklung in Zentralbankgeld abdecken.
Synchronisierung und Adressregeln im Aufbau
RTGS-Synchronisierung soll externe Vermögensregister atomar gegen Sterling-Zentralbankgeld abwickeln: Alle Transaktionsteile werden gemeinsam erfüllt oder keiner.
Die BoE plant Vorführungen im November 2026 und Informationen Anfang 2027.
Nach Swifts Verschiebung ihrer Standardversion 2026 verschob sie auch das RTGS-Update vom November 2026.
Mitglieder unterstützen die Prüfung verbindlicher strukturierter Adressen, besonders für Schuldner.
Kundenabhängigkeiten, das Bankleitzahlenverzeichnis EISCD und Swift-Kompatibilität bleiben offene Fragen.
Notbetrieb bleibt eng begrenzt
Die heutigen Notfallverfahren der BoE decken nur die kritischsten Zahlungen ab.
Die Mitglieder verwiesen auf Grenzen manueller Verarbeitung und auf Automatisierung für größere Volumina.
Weitere Gespräche sollen kurzfristige Verbesserungen und langfristige Lösungen behandeln; das nächste Forum ist für Januar 2027 vorgesehen.