Japans Wirtschaft: Produktionslücke und Arbeitsmarktindikatoren
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Japans Wirtschaft: Produktionslücke und Arbeitsmarktindikatoren

Die Bank of Japan (BOJ) veröffentlicht aktualisierte Daten zur Produktionslücke, zum potenziellen Wachstum und zu Arbeitsmarktindikatoren Japans. Die Publikation enthält historische Reihen und aktuelle Schätzungen bis Anfang 2026.

Produktionslücke und Wachstum: BOJ-Schätzungen

Die Forschungs- und Statistikabteilung der Bank of Japan (BOJ) liefert Schätzungen zur Produktionslücke und zum potenziellen Wachstumsrate Japans.

Der Tankan-Faktorauslastungsindex, ein gewichteter Durchschnitt aus dem Produktionskapazitäts-DI und dem Beschäftigungsbedingungen-DI, dient als wichtiger Indikator.

Die Daten weisen eine Diskontinuität im Dezember 2003 auf, bedingt durch eine Änderung des Erhebungsrahmens.

Die BOJ-Analyse berücksichtigt zudem die Beiträge von Gesamtfaktorproduktivität, Kapitalstock, Beschäftigtenzahl und Arbeitsstunden zur potenziellen Wachstumsrate.

Die veröffentlichten Diagramme zeigen die Entwicklung dieser Indikatoren sowie Prognosen bis zum Fiskaljahr 2025, wobei schattierte Bereiche Rezessionsperioden kennzeichnen.

Arbeitsmarkt: Beveridge-Ratio und Beschäftigung

Die BOJ-Publikation beleuchtet zentrale Arbeitsmarktindikatoren wie die Beveridge-Ratio und den Tankan-Beschäftigungsbedingungen-DI.

Die Berechnung der Beveridge-Ratio wurde Ende 2019 angepasst, wobei ab dem ersten Quartal 2020 Daten aus der Umfrage zur Arbeitswirtschaftstendenz verwendet werden.

Schätzungen für die Beveridge-Ratio reichen bis zum dritten Quartal 2025.

Zudem werden die Arbeitslosenquote, die Beschäftigungsratenlücke sowie die Zugangs- und Abgangsratenlücke präsentiert.

Für Januar 2026 sind erste Schätzungen zur Arbeitslosenquote und zur Zugangs- und Abgangsratenlücke enthalten.

Die Diagramme zeigen zudem Rezessionsphasen und Perioden eines angespannteren Arbeitsmarktes.