Exportpreise steigen im Juli um 49,1 Prozent
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Exportpreise steigen im Juli um 49,1 Prozent

Die südkoreanischen Exportpreise sind im Juli 2026 auf Won-Basis um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 49,1 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Gleichzeitig sanken die Importpreise um 1,0 Prozent, während sich das Austauschverhältnis deutlich verbesserte.

Elektronik treibt die Ausfuhrpreise

Der Anstieg der Exportpreise auf Won-Basis wurde maßgeblich von der verarbeitenden Industrie getrieben, deren Preise um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat zulegten.

Insbesondere die Kategorie Computer, elektronische und optische Geräte verzeichnete ein Plus von 4,8 Prozent im Monatsvergleich und einen Sprung von 122,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Auch Kohle- und Mineralölprodukte legten um 4,8 Prozent zu.

Im Gegensatz dazu gaben die Preise für land-, forst- und fischwirtschaftliche Erzeugnisse um 1,7 Prozent nach.

Auf Vertragswährungsbasis kletterten die gesamten Exportpreise im Juli um 3,0 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 37,8 Prozent im Jahresvergleich.

Günstigere Vorprodukte dämpfen Importe

Bei den Importpreisen zeigte sich im Juli ein Rückgang von 1,0 Prozent gegenüber dem Juni, während das Plus im Jahresvergleich bei 18,7 Prozent lag.

Verantwortlich für den monatlichen Preisrückgang waren vor allem Vorleistungsgüter, die sich um 2,2 Prozent verbilligten, sowie Investitionsgüter mit einem Minus von 1,8 Prozent.

Rohstoffe verteuerten sich hingegen leicht um 0,8 Prozent.

Das Exportvolumen stieg im Jahresvergleich um 20,0 Prozent, während der Exportwert nominell auf US-Dollar-Basis sogar um 64,2 Prozent zulegte.

Starke Erholung mit Klumpenrisiko

Die Steigerung des Austauschverhältnisses um 24,7 Prozent belegt die starke Position der Exporteure.

Der massive Elektronikboom birgt jedoch erhebliche Klumpenrisiken für die Gesamtwirtschaft.

Kühlt sich die globale Chipnachfrage ab, wird der Außenhandelsüberschuss rasch unter Druck geraten.