Importpreise steigen um 1,7 Prozent, Exportpreise sinken
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Importpreise steigen um 1,7 Prozent, Exportpreise sinken

Für September 2026 meldet die koreanische Zentralbank (BOK) vorläufig einen Anstieg der Importpreise um 1,7 Prozent zum Vormonat. Die Exportpreise auf Won-Basis sanken um 0,8 Prozent, das Exportvolumen stieg im Jahresvergleich um 32,1 Prozent.

Rohstoffe verteuern die Einfuhren

Der Exportpreisindex auf Won-Basis sank im September auf 182,29 Punkte, der Importpreisindex stieg auf 159,37 Punkte; die Basis ist jeweils 2020=100. Gegenüber September 2025 lagen die Exportpreise um 40,9 Prozent und die Importpreise um 17,6 Prozent höher.

Importierte Rohstoffe verteuerten sich zum Vormonat um 9,6 Prozent, darunter Kohle, Rohöl und Erdgas um 13,4 Prozent.

Dagegen sanken die Preise für Vorleistungsgüter um 1,7 Prozent, für Investitionsgüter um 2,4 Prozent und für Konsumgüter um 2,3 Prozent.

Auf Vertragswährungsbasis stiegen die Exportpreise monatlich um 2,6 Prozent und die Importpreise um 4,9 Prozent.

Die auf US-Dollar-Basis berechneten Handelsindizes zeigen jährlich 11,1 Prozent mehr Importvolumen sowie um 89,2 beziehungsweise 26,9 Prozent höhere Export- und Importwerte.

Elektronik trägt das Exportwachstum

Bei Computern, Elektronik und optischen Geräten stieg das Exportvolumen gegenüber dem Vorjahr um 46,6 Prozent, der Exportwert um 212,4 Prozent.

Agrar-, Forst- und Meeresprodukte verzeichneten dagegen Rückgänge um 41,7 beziehungsweise 25,0 Prozent.

Das reale Austauschverhältnis verbesserte sich jährlich um 25,4 Prozent, sank aber monatlich um 0,3 Prozent auf 119,52 Punkte.

Die aus sämtlichen Exporterlösen finanzierbare Importmenge nahm jährlich um 65,7 Prozent zu; der entsprechende Index erreichte 216,70 Punkte.

Jahresplus trifft monatliche Verschlechterung

Die höhere Importkaufkraft gegenüber dem Vorjahr steht einem monatlich schwächeren Austauschverhältnis gegenüber.

Preis- und Mengeneffekte bleiben deshalb getrennt zu betrachten.

Die Angaben sind vorläufig; die Handelsindizes für 2026 werden im März 2027 endgültig festgestellt.

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