Bankeinlagen in Südkorea wachsen um 29,1 Billionen Won
Südkoreas Banken verzeichneten im September 2026 einen Einlagenzuwachs von 29,1 Billionen Won nach 0,1 Billionen im August. Das berichtet die Bank von Korea (BOK) am 15. Oktober; Haushaltskredite wuchsen langsamer.
Höhere Renditen, weniger Haushaltskredite
Nahostkonflikt, höhere Ölpreise, Erwartungen einer US-Leitzinserhöhung und steigende Auslandsrenditen trieben die Staatsanleiherenditen.
Dreijährige erreichten am 28. September 4,12 Prozent, zehnjährige am 15. September 4,60 Prozent, jeweils Jahreshochs.
Aussicht auf bessere Angebots- und Nachfragebedingungen bremste den Anstieg.
Die August-Leitzinserhöhung, Geldmarktfondsabflüsse und Bankenrefinanzierung erhöhten kurzfristige Zinsen.
Der KOSPI sank bis 14. Oktober gegenüber Ende August um 11,9 Prozent auf 6.009 Punkte; die BOK nennt Sorgen um KI-Investitionen und Halbleiterkonkurrenz.
Haushaltskredite wuchsen um 0,6 nach 3,5 Billionen Won: Wohnungsbaukredite um 2,9 nach 4,1 Billionen; sonstige Kredite sanken um 2,3 nach 0,6 Billionen.
Unternehmen greifen stärker auf Banken zurück
Laut Haupttabelle stiegen Unternehmenskredite um 10,7 nach 9,7 Billionen Won: Großunternehmen nahmen 7,5 nach 4,9 Billionen auf, KMU 3,2 nach 4,8 Billionen.
Anleihetilgungen und Investitionen erhöhten den Bedarf.
Nettoanleihetilgungen stiegen von 0,9 auf 3,4 Billionen Won; kurzfristige Schuldtitel wechselten von +4,1 auf −0,1 Billionen.
Übertragbare Einlagen stiegen um 24,7, Termineinlagen um 2,1 Billionen Won.
Fondsvermögen sank um 11,1 nach +23,5 Billionen; Geldmarktfonds verloren 25,6 Billionen.
Unternehmen schichteten zum Quartalsende Mittel in Bankeinlagen um.
Abweichende Zahlen im selben Bericht
Die Übersicht nennt für Unternehmenskredite 7,7 und 9,7 Billionen Won, Haupttext und Haupttabelle dagegen 9,7 und 10,7 Billionen.
Auch die Referenztabelle weist abweichende Kreditdaten aus.
Der Bericht erläutert diese Differenzen nicht.
Quelle: Financial Market Trends in September 2026
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