Neue Bankkredite in Südkorea kosten 4,57 Prozent
Neue Bankkredite in Südkorea verzinsten sich im September 2026 mit durchschnittlich 4,57 Prozent, 17 Basispunkte mehr als im August. Die Zentralbank Südkoreas (BOK) meldet zugleich einen Anstieg der Einlagenzinsen im Neugeschäft um 24 Basispunkte auf 3,45 Prozent.
Neue Kredite verteuern sich
Bei Geschäfts- und Spezialbanken stieg der Zins für neue Unternehmenskredite im September um 19 Basispunkte auf 4,49 Prozent.
Großunternehmen zahlten 4,37 Prozent, 16 Basispunkte mehr als im August.
Für kleine und mittlere Unternehmen erhöhte sich der Satz um 25 Basispunkte auf 4,63 Prozent.
Haushalte zahlten für neue Kredite 4,96 Prozent, ein Plus von 20 Basispunkten.
Auf der Einlagenseite stieg der Zins neuer Spareinlagen um 25 Basispunkte auf 3,39 Prozent.
Marktgängige Instrumente erreichten 3,69 Prozent, 16 Basispunkte mehr als im Vormonat.
Der durchschnittliche Kreditzins im Neugeschäft hatte im Juli noch 4,27 Prozent und im August 4,40 Prozent betragen.
Die Septemberwerte sind vorläufig.
Bestandszinsen steigen langsamer
Ende September lagen die Zinsen bestehender Einlagen bei 2,27 Prozent, 7 Basispunkte höher als im August.
Bestandskredite verzinsten sich mit 4,48 Prozent, ein Plus von 8 Basispunkten.
Unternehmen zahlten 4,42 Prozent: Großunternehmen 4,34 Prozent, kleine und mittlere Unternehmen 4,45 Prozent.
Für Haushalte lag der Bestandszins bei 4,58 Prozent.
Sichteinlagen blieben bei 0,55 Prozent; übertragbare Spareinlagen erreichten 0,81 Prozent, sonstige Spareinlagen 3,13 Prozent und marktgängige Instrumente 3,22 Prozent.
Neugeschäft ist nicht Bestand
Die BOK gewichtet die Zinsen mit den jeweiligen Einlagen- und Kreditbeträgen.
Bestandsdaten erfassen den Monatsendstand, Neugeschäftsdaten die im Monat vereinbarten Konditionen.
Sichteinlagen und übertragbare Spareinlagen sowie Überziehungs- und andere revolvierende Kredite zählen nur zum Bestand.
Quelle: Interest Rates (Sep 2026)
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