Ausgabenpfad bis 2030 soll um 75 Mio. Euro sinken
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Ausgabenpfad bis 2030 soll um 75 Mio. Euro sinken

Die Zentralbank von Irland (CBI) plant, ihre prognostizierten Ausgaben bis 2030 um 75 Mio. Euro zu reduzieren. Davon entfallen 26 Mio. Euro auf Personalkosten; die Bank rechnet mit einem Abbau von rund 120–140 Stellen.

Sachkosten tragen den größten Anteil

Ein mehrjähriges Programm soll den prognostizierten Ausgabenpfad der CBI bis 2030 um 75 Mio. Euro senken.

Den größten Teil sollen Maßnahmen außerhalb der Personalkosten erbringen: gezielte IT-Investitionen, geringere Ausgaben für Beratung und externe Auftragnehmer sowie weitere Effizienzinitiativen.

Bei den Personalkosten plant die Bank Einsparungen von 26 Mio. Euro.

Das entspricht 8 Prozent der für 2030 prognostizierten Personalausgaben.

Dafür will sie Größe und Struktur der Organisation verändern und rechnet mit dem Abbau von rund 120–140 Stellen.

Die Bank hat ein freiwilliges Abfindungsprogramm angekündigt und Gespräche mit Beschäftigten und Personalvertretungen aufgenommen.

Freiwilliger Abbau nach öffentlichen Standards

Das Abfindungsprogramm soll den üblichen Bedingungen des öffentlichen Dienstes entsprechen.

Angaben zu Teilnahmeberechtigung, Konditionen und Antragsverfahren will die CBI den Beschäftigten in den kommenden Tagen direkt mitteilen.

Die Strategie soll die Bank widerstandsfähiger, reaktionsschneller und vorausschauender machen sowie neue gesetzliche Aufgaben ermöglichen.

Nach Darstellung der CBI schaffen frühere Investitionen in ihre Fähigkeiten und ausgereifte Rahmenwerke die Voraussetzungen für den Umbau.

Niedrigerer Pfad, gleiche Leis­tungs­fä­hig­keit

Die Einsparziele beziehen sich auf prognostizierte Ausgaben, nicht auf einen ausgewiesenen Rückgang gegenüber heutigen Kosten.

Zugleich will die CBI ihre operative Leistungsfähigkeit erhalten.

Die Teilnahmebedingungen des freiwilligen Abbaus stehen noch aus.

Quelle: Central Bank of Ireland finance strategy

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