Abgabe für Versicherungsentschädigungsfonds fällt auf 0 Prozent
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Abgabe für Ver­si­che­rungs­ent­schä­di­gungs­fonds fällt auf 0 Prozent

Die irische Zentralbank setzt die Abgabe für den Versicherungsentschädigungsfonds auf null Prozent. Nach der vollständigen Rückzahlung aller Staatsvorschüsse im September 2026 weist der Fonds bis zum Jahresende einen Überschuss auf.

Volle Kassen und getilgte Staatshilfen

Die irische Zentralbank beendet vorerst die Sonderabgabe der Assekuranz für den nationalen Versicherungsentschädigungsfonds.

Wie Vize-Gouverneurin Mary-Elizabeth McMunn in einem Schreiben an Finanzminister Simon Harris mitteilte, erfordert der Zustand des Fonds gemäß dem Versicherungsgesetz von 1964 derzeit keine weiteren Beiträge der Branche.

Ausschlaggebend für diesen Schritt ist die vollständige Tilgung sämtlicher ausstehender Staatsvorschüsse: Mit der Abschlusszahlung im September 2026 wurden alle Kredite an das Finanzministerium restlos zurückgezahlt.

Auf Basis der vorliegenden Einnahmen- und Ausgabenprognosen sowie bestehender Reserven rechnet die Zentralbank bis Ende 2026 mit einem Nettoüberschuss.

Puffer für künftige Insolvenzen

In ihren Modellrechnungen berücksichtigt die Aufsicht alle absehbaren Belastungen durch Versicherer, die sich bereits in Liquidation oder unter Zwangsverwaltung befinden.

Für die verbleibenden Monate des Jahres 2026 unterstellt die Notenbank ein stabiles Prämienvolumen auf dem Niveau von 2025.

Sollten jedoch künftig unerwartete Schieflagen im Sektor auftreten, behält sich die Zentralbank Nachforderungen vor.

Neue Ausfälle könnten weitere Staatskredite oder eine Wiederaufnahme der Branchenabgabe ab 2027 erzwingen.

Prämienpause mit Widerrufsrecht

Die Aussetzung verschafft Versicherern und Versicherten eine willkommene Kostenpause.

Die vollständige Schuldentilgung an den Staat belegt die Tragfähigkeit des Sicherungsfonds.

Allerdings bleibt der Nullsatz eine Momentaufnahme, die bei neuen Schieflagen sofort wieder kippen kann.

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