Neue Karte und Meldestelle sichern Bargeldzugang
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Neue Karte und Meldestelle sichern Bargeldzugang

Die irische Zentralbank (CBI) hat eine neue Karte mit allen Geldautomaten und Bargeld-Servicepunkten veröffentlicht. Bürger können nun mangelnden Bargeldzugang melden.

Neues System für lokale Bargeldversorgung

Die irische Zentralbank (CBI) hat heute ein neues System zur Sicherung des Bargeldzugangs in Irland eingeführt.

Dazu gehört eine interaktive Karte, die alle Geldautomaten und Bargeld-Servicepunkte im Land anzeigt.

Ab sofort können Bürger über ein Online-Formular auf der CBI-Website melden, wenn sie in ihrer Gemeinde unzureichenden Bargeldzugang feststellen.

Die Zentralbank wird jede Meldung sorgfältig prüfen und die spezifischen Umstände sowie die Verhältnismäßigkeit einer Abhilfe bewerten.

Sollte weiterer Bargeldinfrastruktur-Bedarf festgestellt werden, werden die zuständigen Banken – AIB, Bank of Ireland und Permanent TSB – zur Behebung aufgefordert.

Dieses neue Rahmenwerk ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des „Finance (Provision of Access to Cash Infrastructure) Act 2025“.

Gesamtbild stabil, lokale Lücken möglich

Obwohl die veröffentlichten Daten für März 2026 zeigen, dass die Bargeldinfrastruktur in Irland mit rund 4.000 Geldautomaten und 1.200 Servicepunkten weitgehend den vom Finanzminister festgelegten Kriterien entspricht, können auf lokaler Ebene spezifische Herausforderungen beim Bargeldzugang bestehen.

Das neue Rahmenwerk für lokale Defizite trägt diesen Möglichkeiten Rechnung.

Vize-Gouverneur Vasileios Madouros betonte: „Die Zentralbank setzt sich dafür ein, dass Bargeld als Zahlungsmittel für Einzelpersonen und Unternehmen in ganz Irland verfügbar bleibt.“

Er fügte hinzu: „Dieses neue Rahmenwerk trägt der Möglichkeit solcher lokalen Defizite Rechnung und ist ein weiterer Schritt zur Sicherung eines ausreichenden und effektiven Bargeldzugangs in ganz Irland.“

Bürger als Aufseher

Mit der Einführung der Meldestelle überträgt die CBI den Bürgern eine aktive Rolle bei der Überwachung des Bargeldzugangs.

Dies ist ein pragmatischer Ansatz, um lokale Defizite zu identifizieren, wo zentrale Daten möglicherweise nicht ausreichen.

Gleichzeitig delegiert die Zentralbank damit einen Teil der Aufsichtsfunktion an die Öffentlichkeit, was sowohl Effizienz als auch potenzielle Bürokratie mit sich bringen könnte.