Inlandsnachfrage wächst 2026 um 3,8 Prozent
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Inlandsnachfrage wächst 2026 um 3,8 Prozent

Die irische Zentralbank hebt ihre Prognose für die modifizierte Inlandsnachfrage für 2026 auf 3,8 Prozent an. Gleichzeitig warnt die Notenbank im aktuellen Quartalsbericht vor anhaltendem Inflationsdruck und beziffert die Teuerung für das laufende Jahr auf 3,4 Prozent.

Multinationale KI-Investitionen treiben Inlandsnachfrage

Die modifizierte Inlandsnachfrage wächst 2026 nach den aktuellen Projektionen um 3,8 Prozent und 2027 um 3,4 Prozent.

Treiber sind stabile Konsumausgaben und Ausgaben multinationaler Konzerne für KI-Hardware sowie Rechenzentren.

Die Investitionen in Maschinen und Ausrüstung stiegen real um über ein Drittel binnen drei Jahren.

Das reale modifizierte Bruttonationaleinkommen legte 2025 um 4,7 Prozent zu und stieg zwischen 2019 und 2025 um 35 Prozent beziehungsweise 89 Milliarden Euro.

Der Anteil multinationaler Firmen am Nationaleinkommen kletterte seit 2013 von 16 auf 26 Prozent.

Für das Beschäftigungswachstum erwartet die Notenbank nach 1,2 Prozent im laufenden Jahr ein Plus von 2,1 Prozent für 2027.

Zuwanderung stellt zwei Drittel des Stellenzuwachses.

Baudauern verdoppeln sich bei anhaltendem Preisdruck

Die Gesamtinflation liegt 2026 voraussichtlich bei 3,4 Prozent und sinkt 2027 auf 3,1 Prozent sowie 2028 auf 2,0 Prozent.

Getrieben wird die Teuerung durch hohe Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten und eine hohe Dienstleistungsinflation.

Im Wohnungsbau verdoppelten sich die Fertigstellungen zwischen 2017 und 2025, doch die durchschnittliche Dauer von der Planung bis zur Fertigstellung verdoppelte sich auf vier Jahre.

„Vor diesen signifikanten strukturellen Kräften hat die Wirtschaft bisher eine beeindruckende Widerstandskraft bewiesen“, betonte Robert Kelly.

Scheinblüte auf wackligem Fundament

Irlands solides Wachstum verdeckt eine riskante Abhängigkeit von wenigen US-Tech-Konzernen.

Vierjährige Bauzeiten und externe Energiepreisschocks bedrohen die reale Substanz der Wirtschaft.

Dublin darf die volatilen Steuereinnahmen nicht verplanen, sondern muss strikte Ausgabendisziplin wahren.

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