Marktmanipulation bei Baustoff-Auktionen festgestellt

Marktmanipulation bei Baustoff-Auktionen festgestellt

Die Bank of Russia hat zwei Unternehmen wegen abgesprochener Geschäfte bei Bewehrungsstahl-Auktionen überführt. Die Firmen wurden administrativ belangt.

Abgesprochene Geschäfte mit Bewehrungsstahl

Im Mai 2025 organisierte die Börse EXCHANGE CTS zwei umgekehrte Auktionen für Bewehrungsstahl.

Im Zuge dessen führten die Firmen LLC ICC Stroyingineering und LLC RSK Käufe und Verkäufe von Baustoffen im Wert von über 1,6 Millionen Rubel durch.

Nach Feststellung der Bank of Russia agierten die beiden juristischen Personen koordiniert, wodurch sie eine erhebliche Abweichung des Handelsvolumens von den normalen Marktbedingungen verursachten.

Diese Transaktionen wurden offiziell als Marktmanipulation gemäß dem Bundesgesetz eingestuft, weshalb die beteiligten Unternehmen nun administrativ zur Verantwortung gezogen wurden und verbindliche Unterlassungsanordnungen erhielten.

Konsequentes Vorgehen gegen Marktmissbrauch

Die russische Notenbank unterstreicht mit diesem Schritt ihre harte Haltung gegenüber wettbewerbswidrigem Verhalten im Rohstoffhandel.

Teilnehmer des organisierten Handels dürfen demnach keine kollusiven Transaktionen in Segmenten mit anonymem Order-Matching durchführen.

Jegliche Verstöße gegen diese Transparenz- und Fairnessregeln werden konsequent geahndet.

Die Aufsicht will damit sicherstellen, dass Manipulationen in strukturierten Auktionsverfahren keinen Raum haben und die Integrität des Marktes gewahrt bleibt.