Gebührenfreie C2G-Zahlungen über SBP werden Pflicht
CBR Press

Gebührenfreie C2G-Zahlungen über SBP werden Pflicht

Russlands Banken müssen ihren Kunden künftig C2G-Zahlungen wie Steuern und Kita-Gebühren über das Schnellzahlungssystem SBP anbieten. Für Bürger und Banken bleiben die staatlichen Transaktionen gebührenfrei, wie die Russische Zentralbank mitteilte.

Gebührenfrei von der Kita bis zur Steuer

Das russische Schnellzahlungssystem SBP dehnt seinen Service auf öffentliche Abgaben aus.

Banken werden verpflichtet, SBP-Zahlungen für staatliche Dienstleistungen auf Behördenportalen, Websites öffentlicher Stellen und an Servicestellen anzubieten.

Bürger können darüber Kita-Beiträge, Kurse, Steuern oder Bußgelder begleichen.

Für Privatpersonen sind diese C2G-Transaktionen vollständig gebührenfrei.

Auch die Zentralbank erhebt bei den Kreditinstituten keine Gebühren für die Abwicklung dieser Überweisungen.

Die Verordnung der Bank von Russland wurde vom Justizministerium registriert.

Einige Finanzinstitute bieten die Funktion bereits freiwillig an.

Fristen für Banken und neue Geldautomat-Option

Für die Umsetzung gelten gestaffelte Fristen: Die größten Kreditinstitute müssen die Vorgaben ab dem 1. April 2027 erfüllen, während Banken mit Universallizenz bis zum 1. Oktober 2027 Zeit haben.

Zusätzlich führt das SBP-System eine universelle Cash-in-Funktion ein.

Damit können Kunden an Geldautomaten einer Fremdbank Bargeld direkt auf ihr eigenes Konto bei einer anderen Bank einzahlen.

Die Bereitstellung dieser Bargeldoption bleibt den Instituten jedoch freigestellt.

Digitale Bequemlichkeit mit Staatsgarantie

Die verpflichtende Einbindung des SBP-Systems in den öffentlichen Sektor ist ein logischer Schritt zur Digitalisierung des Zahlungsverkehrs.

Dass der Staat dabei konsequent auf Gebührenfreiheit setzt, erhöht die Akzeptanz bei Bürgern spürbar.

Für Banken bedeutet die Umstellung zwar Aufwand, festigt aber das SBP-Netzwerk als zentralen Standard im Land.

Quelle: Faster Payments System: new services

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