EAWU-Zentralbanken beraten über digitale Währungen
Vertreter der Zentralbanken der Eurasischen Wirtschaftsunion berieten in Neswisch über Geldpolitik, digitale Zentralbankwährungen und virtuelle Vermögenswerte. Elvira Nabiullina leitete die Delegation der Bank von Russland.
Drei Themen auf der Tagesordnung
Die Bank von Russland nahm an der 31. Sitzung des Beirats für Devisenpolitik der Zentralbanken beziehungsweise Nationalbanken der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) teil.
Das Treffen fand in Neswisch in Belarus statt; die Mitteilung vom 30. Oktober 2026 nennt Gouverneurin Elvira Nabiullina als Leiterin der russischen Delegation.
Die Teilnehmer erörterten die wirtschaftliche Lage und Fragen der Geldpolitik.
Daneben befassten sie sich mit den Perspektiven für die Einführung digitaler Zentralbankwährungen in den EAWU-Mitgliedstaaten.
Ein weiterer Gegenstand der Beratungen war die Regulierung virtueller Vermögenswerte.
Die Mitteilung nennt damit sowohl geldpolitische als auch regulatorische Gesprächsthemen.
Beratungen ohne genannte Beschlüsse
Den institutionellen Rahmen bildete der Beirat für Devisenpolitik der Zentralbanken der EAWU-Mitgliedstaaten.
Bei den digitalen Zentralbankwährungen ging es um die Perspektiven ihrer Einführung, bei virtuellen Vermögenswerten um deren Regulierung.
Konkrete Beschlüsse, Einführungsfristen oder gemeinsame regulatorische Vorgaben nennt die Bank von Russland nicht.
Auch zu den geldpolitischen Beratungen enthält die kurze Nachricht keine Angaben zu einzelnen Positionen oder Zinsentscheidungen.
Gesprächsthemen sind keine Zusagen
Die Nachricht dokumentiert einen Austausch, keine gemeinsame politische Festlegung.
Aus der Tagesordnung lässt sich weder ein Einführungstermin für digitale Zentralbankwährungen noch ein Regulierungsstandard ableiten.
Der berichtete Stand bleibt die Beratung.