Haushalte erwarten 13,2 Prozent Preisanstieg binnen zwölf Monaten
Russlands Haushalte erwarten laut InFOM binnen zwölf Monaten einen Preisanstieg von 13,2 Prozent nach 14,2 Prozent im September. Nach Angaben der Bank von Russland sanken im Oktober auch die Preiserwartungen der Unternehmen.
Erwarteter Preisanstieg fällt geringer aus
Die von InFOM befragten Haushalte rechneten im Oktober 2026 im Durchschnitt mit einem Preisanstieg von 13,2 Prozent über die folgenden zwölf Monate.
Im September hatte der entsprechende Wert noch 14,2 Prozent betragen.
Damit sank die erwartete Preissteigerung um 1,0 Prozentpunkte.
Die Angabe beschreibt die Erwartungen der Haushalte für den kommenden Zwölfmonatszeitraum, nicht die bereits gemessene Teuerung.
Auch die Unternehmen reduzierten im Oktober ihre Preiserwartungen.
Einen Zahlenwert für diese Veränderung nennt die Mitteilung nicht.
Der Rückgang der Erwartungen betraf somit sowohl die befragten Haushalte als auch die Unternehmen.
Konsumstimmung bewegt sich kaum
Der Index der Verbraucherstimmung veränderte sich dagegen kaum.
Er erfasst die aktuellen Einschätzungen und Erwartungen der Haushalte zu ihrer persönlichen Vermögenslage, zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Situation auf dem Verbrauchermarkt.
Sinkende Inflationserwartungen gingen damit nicht mit einer vergleichbaren Bewegung der Konsumstimmung einher.
Weiterführende Angaben verweist die Bank von Russland in ihre Kommentarausgabe zu Inflationserwartungen und Verbraucherstimmung.
Erwartungen sind keine Inflationsmessung
Die Befragung dokumentiert geringere erwartete Preissteigerungen, keinen Rückgang des Preisniveaus.
Zugleich blieb die Verbraucherstimmung nahezu unverändert.
Für Unternehmen nennt die Kurzmitteilung nur die Richtung, nicht das Ausmaß der Veränderung.
Quelle: Inflation expectations decline in October
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