Anonymisierte Transaktionsdaten sollen breiter zugänglich werden
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Anonymisierte Transaktionsdaten sollen breiter zugänglich werden

Die Bank von Russland erwägt, anonymisierte Markttransaktionsdaten aus Meldungen beaufsichtigter Organisationen offenzulegen. Marktteilnehmer können bis zum 1. Dezember 2026 zu Datenbedarf, Zugangswegen und Formaten Stellung nehmen.

Meldedaten für den Markt öffnen

Die Bank von Russland stellt ein Konzept zur Veröffentlichung von Markttransaktionsdaten zur Diskussion.

Grundlage sind Meldungen, die beaufsichtigte Organisationen bei der Zentralbank einreichen.

Mit den Marktteilnehmern will sie klären, welche Informationen diese benötigen und welche Formate sowie Zugangskanäle sie bevorzugen.

Die Veröffentlichung aktueller Daten soll allen Marktteilnehmern gleichen Zugang ermöglichen und die Entwicklung verschiedener Analyseprodukte unterstützen.

Dabei will die Zentralbank die Vertraulichkeit wahren.

Als mögliche Methode nennt sie spezielle Kennzeichnungen, um zusammengehörige Transaktionen zu identifizieren.

Rückmeldungen nimmt sie bis zum 1. Dezember 2026 entgegen.

Börsendaten und außerbörsliche Lücken

Derzeit bestehen laut Zentralbank Informationsasymmetrien: Ein Teil der Daten zu Börsengeschäften ist nur aggregiert verfügbar, ein anderer kostenpflichtig.

Informationen über außerbörsliche Transaktionen sind dagegen wenig transparent und fragmentiert.

Die Bank von Russland veröffentlicht bereits Daten zu außerbörslichen, auf Rubel lautenden Zinsswaps.

Nach den Gesprächen mit Marktteilnehmern zieht sie einheitliche Ansätze und eine Ausweitung des veröffentlichten Datenumfangs in Betracht.

Zugang bleibt eine Gestaltungsfrage

Das Konzept zielt auf gleichen Datenzugang statt unterschiedlicher Informationsstände.

Welche Daten in welchem Format zugänglich werden, ist Gegenstand der Diskussion.

Eine Ausweitung über die bereits veröffentlichten Zinsswapdaten hinaus bleibt offen.

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