Drei neue Gedenkmünzen für Die goldene Antilope
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Drei neue Gedenkmünzen für Die goldene Antilope

Die Bank von Russland gibt am 22. September 2026 drei neue Gedenkmünzen der Serie „Russische (sowjetische) Animation“ heraus. Die Kollektion widmet sich dem Zeichentrickklassiker „Die goldene Antilope“ von 1954 in Silber sowie zwei unedlen Metallvarianten.

Feinsilber und unedle Metalle

Die Neuemission umfasst drei Stückelungen mit präzisen Spezifikationen.

Die 3-Rubel-Silbermünze besteht aus 31,1 Gramm Feinsilber des Feingehalts 925/1.000, besitzt einen Durchmesser von 39,0 Millimetern und wird in Polierter Platte von der Münzstätte Sankt Petersburg mit einer Auflage von 7.000 Exemplaren geprägt.

Parallel erscheinen zwei 25-Rubel-Varianten mit einem Durchmesser von 27,0 Millimetern aus der Moskauer Münzstätte: Eine Version aus nickelbeschichtetem Stahl mit einer Auflage von 850.000 Stück sowie eine Kupfernickel-Ausführung mit Farbbeschichtung in einer limitierten Auflage von 150.000 Stück.

Sämtliche Münzen fungieren als vollwertiges, gesetzliches Zahlungsmittel.

Hommage an ein Ani­ma­ti­ons­meis­ter­werk

Die Motive würdigen den sowjetischen Zeichentrickfilm „Die goldene Antilope“ von Regisseur Lew Atamanow aus dem Jahr 1954.

Die auf indischen Märchen basierende Parabel über Freundschaft und die Gefahren unersättlicher Habgier entstand im aufwendigen Rotoskopie-Verfahren, bei dem reale Schauspielaufnahmen Bild für Bild übermalt wurden.

Das Werk erlangte weltweite Anerkennung und wurde unter anderem bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes prämiert.

Die Münzserie zelebriert regelmäßig Ikonen des heimischen Animationserbes.

Kulturpflege ohne Marktrelevanz

Gedenkprägungen wie diese erfüllen primär einen sammlerischen Zweck, besitzen für den Finanzmarkt jedoch keinerlei operative Relevanz.

Die gestaffelten Auflagenhöhen sichern der Notenbank verlässliche Einnahmen im Sammlersegment.

Geldpolitisch bleibt der Schritt reine Folklore ohne Einfluss auf die Liquidität.

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