Zugang zu EUREP sichert Dänemark bis zu 50 Milliarden Euro
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Zugang zu EUREP sichert Dänemark bis zu 50 Milliarden Euro

Danmarks Nationalbank erhält über die ständige Fazilität EUREP Zugang zu Euro-Liquidität von bis zu 50 Milliarden Euro. Die Vereinbarung dient als zusätzliche Absicherung für die dänischen Währungsreserven gegen hochwertige Euro-Sicherheiten.

Zusätzliche Liquiditätslinie für Kopenhagen

Über die ständige Repo-Fazilität des Eurosystems für Zentralbanken (EUREP) kann sich Danmarks Nationalbank künftig kurzfristig Euro beschaffen.

Als Sicherheit hinterlegt die dänische Zentralbank erstklassige, auf Euro lautende Wertpapiere.

Der maximale Kreditrahmen beläuft sich auf 50 Milliarden Euro.

Die Fazilität fungiert als zusätzliche Liquiditätsabsicherung, um die Widerstandsfähigkeit der dänischen Währungsreserven weiter zu stärken.

Direktorin Signe Krogstrup begrüßte die erweiterte Öffnung durch die Europäische Zentralbank: „Der Zugang zu EUREP stärkt unsere solide Liquiditätsposition und die Verwaltung der dänischen Währungsreserven zusätzlich.“

Die Maßnahme festigt die dänische Währungsanbindung an den Euro.

EZB öffnet das Sicherheitsnetz für Nachbarn

Der Schritt folgt einem Beschluss des EZB-Rats vom 14. Februar 2026 zur Weiterentwicklung von EUREP.

Die EZB gestaltete die Fazilität flexibler, um die reibungslose Transmission der Geldpolitik im Euroraum zu unterstützen.

Das aktualisierte Rahmenwerk steht grundsätzlich allen Zentralbanken außerhalb des Euroraums offen.

Damit können Engpässe bei der Euro-Liquidität außerhalb des gemeinsamen Währungsraums rasch abgefedert werden.

Billige Versicherung für feste Kurse

Für Dänemark ist das 50-Milliarden-Polster eine willkommene Absicherung der festen Wechselkursbindung an den Euro.

Auch ohne akuten Liquiditätsbedarf festigt der Schritt die enge Kopplung Kopenhagens an Frankfurt.

Für die EZB verhindert das erweiterte Netz teure Verwerfungen an den Rändern des Euroraums.

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