Festgeldzinsen steigen in Dänemark auf 1,15 Prozent
Der durchschnittliche Festgeldzins in Dänemark ist 2026 von 0,96 auf 1,15 Prozent gestiegen. Das meldet die Dänische Nationalbank am 27. Oktober 2026; die Verzinsung täglich verfügbarer Einlagen blieb unverändert.
Festgeld baut seinen Zinsvorsprung aus
Dänische Haushalte halten rund 16 Prozent ihrer Einlagen als Festgeld.
Insgesamt belaufen sich ihre Einlagen ohne gemeinschaftliche Anlageprogramme auf 1.108 Mrd. dänische Kronen.
Der durchschnittliche Festgeldzins stieg 2026 von 0,96 auf 1,15 Prozent.
Bei dieser Einlageform bleiben die Mittel typischerweise für eine vereinbarte Laufzeit zu einem vorab festgelegten Zins angelegt.
Festgeldzinsen reagieren gewöhnlich früher auf Veränderungen der Marktzinsen.
Dabei spiegeln sie sowohl tatsächliche Zinsänderungen als auch Erwartungen zur künftigen Zinsentwicklung wider.
Der Zinsabstand zu täglich verfügbaren Einlagen hat sich inzwischen auf 0,73 Prozentpunkte vergrößert.
Kreditkonten heben den Durchschnitt
Täglich verfügbare Einlagen werden seit Sommer 2025 relativ stabil mit rund 0,4 Prozent verzinst.
Kreditbezogene Einlagen erhöhen diesen Durchschnitt um etwa 0,2 Prozentpunkte.
Ihnen steht ein ungenutzter Teil einer Kreditlinie gegenüber, etwa auf einem Prioritätskonto.
Ihr Zins orientiert sich typischerweise am etwas höheren Zinssatz des zugehörigen Kredits.
Wie Guthaben auf gewöhnlichen Gehaltskonten stehen diese Einlagen sofort für Zahlungen und Überweisungen zwischen Konten zur Verfügung.
Zinsvergleich braucht den Kontoblick
Der höhere Festgeldzins geht mit einer vereinbarten Bindung der Mittel einher.
Der Durchschnittszins täglich verfügbarer Einlagen enthält dagegen auch kreditbezogene Guthaben.
Er bildet deshalb nicht allein die Verzinsung gewöhnlicher Gehaltskonten ab.
Quelle: Interest rates on fixed-term deposits increase
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