Krieg im Nahen Osten bremst NL-Wirtschaft, treibt Inflation
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Krieg im Nahen Osten bremst NL-Wirtschaft, treibt Inflation

Der Krieg im Nahen Osten bremst die niederländische Wirtschaft und treibt die Inflation. Die DNB-Frühjahrsprognose 2026 sieht geringeres Wachstum und höhere Energiepreise.

Geopolitik bremst Niederlande

Der Krieg im Nahen Osten und die damit verbundenen Energiepreisschocks belasten die niederländische Wirtschaft.

Die DNB-Frühjahrsprognose 2026 zeigt, dass die Ölpreise in wenigen Monaten um rund 90 Prozent gestiegen sind.

Dies führt zu einem erwarteten Wirtschaftswachstum von nur 0,8 Prozent im Jahr 2026, ein Prozentpunkt weniger als 2025 und 0,4 Prozentpunkte unter der Dezember-Prognose.

Die Inflation wird 2026 bei 2,7 Prozent erwartet, was zwar höher ist als im Dezember prognostiziert, aber deutlich unter dem Niveau von 2022 liegt.

Die Weltwirtschafts- und Handelsdynamik wird gebremst, was die niederländischen Exporte beeinträchtigt.

Lediglich die globale Nachfrage nach KI-Produkten bietet einen positiven Impuls.

Unternehmensinvestitionen und Konsum stagnieren, während die Staatsausgaben der Haupttreiber des BIP-Wachstums sind.

Haushalte sparen, Investitionen warten

Die private Konsumtion stagniert im laufenden Jahr, da das Konsumentenvertrauen sinkt und die Energiepreise steigen.

Haushalte legen aus Vorsichtsgründen mehr Geld beiseite, was die Sparquote erhöht.

Das Wachstum des real verfügbaren Einkommens verlangsamt sich aufgrund einer abkühlenden Arbeitsmarktlage und höherer Abgaben.

Die Immobilienpreise steigen moderater um 3 bis 4 Prozent pro Jahr zwischen 2026 und 2028, beeinflusst durch das Konsumentenvertrauen und höhere Hypothekenzinsen.

Am Arbeitsmarkt setzt sich die Erholung fort: Die Arbeitslosenquote, die 2022 bei 3,5 Prozent lag, wird bis 2028 voraussichtlich auf 4,3 Prozent ansteigen, nahe der Gleichgewichtsarbeitslosigkeit.

Dies ist auf ein schnelleres Wachstum des Arbeitsangebots als der Nachfrage zurückzuführen.