François-Louis Michaud wird am 16. April neuer Vorsitzender der EBA
François-Louis Michaud tritt am 16. April 2026 sein Amt als Vorsitzender der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) an. Der Rat der Europäischen Union hat ihn heute formell ernannt.
Erfahrener Aufseher für turbulente Zeiten
Helmut Ettl, der stellvertretende Vorsitzende der EBA, gratulierte Michaud herzlich zu seiner Ernennung nach einem sehr selektiven Auswahlprozess.
Ettl betonte Michauds umfassende Erfahrung in der Bankenaufsicht und -regulierung sowie im Bereich der Finanzstabilität.
Diese Expertise habe er in internationalen, europäischen und nationalen Institutionen in vier verschiedenen Ländern gesammelt.
Seine Führungskompetenz werde der Behörde in den kommenden Jahren von großem Nutzen sein.
Michaud übernehme seine Rolle zu einem besonders wichtigen Zeitpunkt für das europäische Finanzsystem, so Ettl, der ihm viel Erfolg in seiner neuen Position wünschte.
Die EBA steht vor der Aufgabe, die Stabilität des Bankensektors in einem dynamischen Umfeld zu gewährleisten, und Michauds Hintergrund ist dafür prädestiniert.
Seine Fähigkeit, komplexe regulatorische Herausforderungen zu meistern und gleichzeitig die Zusammenarbeit über verschiedene Jurisdiktionen hinweg zu fördern, wird entscheidend sein.
Mandat für Stabilität und Wettbewerb
Michaud selbst äußerte sich geehrt über die Übernahme des Vorsitzes der EBA und betonte die Verantwortung, die er in dieser wichtigen Phase für das europäische Finanzsystem und die EBA empfinde.
Er verpflichtete sich, sicherzustellen, dass die EBA weiterhin eine effektive und konsistente Regulierung und Aufsicht in der gesamten EU liefert.
Zudem wolle er einen resilienten, effizienten und wettbewerbsfähigen Binnenmarkt unterstützen.
Michaud freue sich darauf, auf den starken Grundlagen seiner Vorgänger aufzubauen und in den kommenden Jahren eng mit allen Stakeholdern der EBA zusammenzuarbeiten.
Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre und kann einmal verlängert werden.
Michaud war bereits seit dem 1. September 2020 als Exekutivdirektor der EBA tätig.
Die Ernennung durch den Rat erfolgte am 26. Februar 2026, nachdem das Europäische Parlament am 10. März 2026 seine Bestätigung erteilt hatte.
Stabilität durch Expertise
Michauds Ernennung sichert der EBA in unsicheren Zeiten eine erfahrene Führungskraft.
Seine Expertise in Bankenaufsicht und Finanzstabilität ist entscheidend, um das Vertrauen in den europäischen Sektor zu stärken.
Dies signalisiert ein klares Bekenntnis zur weiteren Integration und Resilienz der Bankenunion.