Meldepaket 4.4 setzt IFRS 18 und neue ESG-Offenlegung um
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Meldepaket 4.4 setzt IFRS 18 und neue ESG-Offenlegung um

Am 12. Oktober 2026 veröffentlicht die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) das finale technische Paket zur ersten Phase des Melde- und Offenlegungsrahmens 4.4. Es ermöglicht frühere IFRS-18-konforme Meldungen und unterstützt die Säule-3-Offenlegung.

Neue Vorlagen, gezielte Korrekturen

Das Paket enthält Datenpunktmodell (DPM), XBRL-Taxonomien und Validierungsregeln nur für Meldepflichten.

Säule 3 umfasst aktualisierte ESG-, Eigenkapital- und Schattenbankrisiken sowie ausgewählte FRTB-Vorlagen.

Ein FINREP-Modul für Erträge und Aufwendungen setzt IFRS 18 um und gilt zusammen mit der EBA-Stellungnahme.

Enthalten ist auch die FINREP-Datenerhebung der Europäischen Zentralbank (EZB) für weniger bedeutende Institute; die EBA erhebt diese Daten nicht.

Korrekturen betreffen Abwicklungsplanung, MREL-Entscheidungen, Säule-3-Vorlagen und die Liquiditätsvorlage E 09.02 für Drittstaatenzweigstellen.

Für die EU-Geldwäschebekämpfungsbehörde (AMLA) enthält das Paket Eignungsvorlagen und überarbeitete Vorlagen zur Risikobewertung 2027.

Rückmeldungen schärfen das Datenmodell

Die EBA berücksichtigt Rückmeldungen zum Entwurf vom 24. Juli 2026 und DPM-Probleme aus der Liste vom 9. April 2026.

Nach dem Umsetzungsplan vom Juni 2024 und dem Übergang zu DPM 2.0 mit Version 4.2 verfeinert sie das Glossar.

Die Konvertierungsdatei zwischen DPM 1.0 und 2.0 enthält vor allem ESG- sowie einzelne CODIS-Anpassungen.

Die Liste bekannter DPM-Probleme ist aktualisiert.

Ergänzte häufig gestellte Fragen vom November 2025 behandeln Drittstaatenzweigstellen, AMLA, IFRS 18 und die Konvertierungsdatei.

Laut EBA soll das Paket Meldekosten senken und die Einhaltung der Anforderungen erleichtern.

Vereinfachung folgt in Phase zwei

Version 4.4.1 soll Anfang 2027 die übrigen Vereinfachungen umsetzen.

Die zugehörige Konsultation begann am 10. April 2026 und lief von April bis Juli 2026; die EBA finalisiert das Paket derzeit.

Bei kritischen Umsetzungsproblemen aus frühen Nutzerrückmeldungen behält sie sich für Januar 2027 eine gezielte Korrekturversion vor.

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