EZB ernennt Thomas Broeng Jorgensen zum Generaldirektor für spezialisierte Institute
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Thomas Broeng Jorgensen zum Generaldirektor für spezialisierte und weniger bedeutende Institute ernannt. Er tritt seine neue Rolle am 1. März 2026 an und folgt auf Patrick Amis.
Neue Verantwortung für spezielle Bankmodelle
Thomas Broeng Jorgensen übernimmt ab dem 1. März 2026 die Leitung des Generaldirektorats für spezialisierte und weniger bedeutende Institute bei der EZB.
In dieser Funktion wird er die direkte Aufsicht über Banken mit spezifischen Geschäftsmodellen verantworten.
Dazu gehört auch die Überwachung der nationalen Aufsichtsbehörden hinsichtlich ihrer Supervision von weniger bedeutenden Instituten.
Die Ernennung unterstreicht die kontinuierliche Anpassung der EZB-Bankenaufsicht an die Vielfalt und Komplexität des europäischen Finanzsektors.
Jorgensen folgt auf Patrick Amis, der kürzlich zum Generaldirektor für horizontale Aufsicht ernannt wurde, was eine interne Rochade an der Spitze der EZB-Bankenaufsicht darstellt.
Erfahrener Aufseher mit langjähriger EZB-Expertise
Jorgensen bringt umfassende Erfahrung in seine neue Position ein.
Seit 2021 war er stellvertretender Generaldirektor für die direkte Aufsicht über systemrelevante und internationale Banken.
Zuvor leitete er mehrere Jahre eine Abteilung in diesem Bereich.
Seine EZB-Karriere begann 2014 mit dem Start der europäischen Bankenaufsicht, wo er als Abteilungsleiter für Aufsichtspolitik tätig war.
Vor der EZB hatte er leitende Funktionen bei der dänischen Finanzaufsichtsbehörde sowie in den Ministerien für Wirtschaft und Finanzen inne.
Diese breite Expertise ist für die neue Rolle von Vorteil.
Kontinuität in der Aufsichtsstrategie
Die Ernennung von Thomas Broeng Jorgensen signalisiert eine strategische Stärkung der Aufsicht über spezialisierte und kleinere Banken, die oft spezifische Risikoprofile aufweisen.
Seine langjährige Erfahrung innerhalb der EZB-Bankenaufsicht gewährleistet dabei Kontinuität und eine fundierte Kenntnis der internen Prozesse.
Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Effektivität der europäischen Bankenaufsicht in einem sich wandelnden Umfeld zu sichern.